Die Eiben ( Taxus ) bilden eine Pflanzengattung in der Familie Eibengewächse (Taxaceae). Sie gehören zu den Nadelholzgewächsen
Eiben sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume die in der freien Natur im Wald vereinzelt wachsend vorkommen. Eiben können über Jahre alt werden. Eiben sind zweihäusig ( diözisch ): Männliche und weibliche Blüten wachsen auf Pflanzen. Weibliche Pflanzen tragen im Herbst rote Früchte die in der Mitte einzelnen Samen enthalten.
Alle Pflanzenteile (mit Ausnahme des roten enthalten für den Menschen und viele Tiere Alkaloide (Taxin). Die für den Menschen letale liegt bei 1 Gramm Eibennadeln pro Kilogramm Wildtiere wie das Reh äsen gerne an der Eibe trotz auch für sie vorhandenen Giftigkeit.
Die Eiben wurden in den Zeiten Waldweide von der Bevölkerung bekämpft da es die Eiben immer wieder zu Viehvergiftungen kam.
Eibenholz galt im Mittelalter als das beste Holz für Bogen wegen seiner Härte und Elastizität. Dies zu Übernutzung und Vernichtung von Eiben durch Heere. Das Holz wurde bereits von Vorgängern Homo Sapiens zur Herstellung von Jagdwaffen verwendet.
Eiben sind in Deutschland und der als Wildpflanzen sehr selten zu finden und
Naturschutzgebiet Paterzell
Bei Paterzell im Landkreis Weilheim Schongau findet in einem Wald an einem Nordosthang ein Eibenbestand von circa 2000 Bäumen. Dieser Bestand bereits vor längerer Zeit unter Naturschutz gestellt.
Naturschutzgebiet Wiesenttal
An einem steilen Nordhang des Wiesenttales bei in der Fränkischen Schweiz findet sich noch ein größerer Bestand Eiben.