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Eichtheorie


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Unter einer Eichtheorie versteht man eine Feldtheorie die auf einer Eichinvarianz beruht. Die Quantenfeldtheorien die die fundamentalen Kräfte beschreiben sind

Was das genau bedeutet sei im am Beispiel der Elektrodynamik erläutert.

Bekanntlich lässt sich die Energie eines in einem äußeren Potential schreiben als

<math>E = \frac{1}{2}m\vec v^2 + V(\vec x)</math>
mit vorgegebenem Potential <math>V(\vec x)</math>.

Definiert man nun den Impuls als

<math>\vec p = m \vec v</math>
so kann man die Energie auch als
<math>E = \frac{\vec p^2}{2m} + V(\vec x)</math>

Wenn man nach der Hamiltonschen Mechanik die Energie als Funktion von Ort Impuls beschreibt also

<math>E = H(\vec x \vec p)</math>
dann erhält man aus deren Ableitungen Bewegungsgleichungen:
<math>\dot x_i = \frac{\partial H}{\partial p_i}</math>
<math>\dot p_i = -\frac{\partial H}{\partial x_i}</math>

Für die oben genannte Energie ergibt

<math>\dot x_i = \frac{p_i}{m} = v_i</math>
<math>\dot p_i = -\frac{\partial V}{\partial x_i} =

Wenn man zum Potential und zum jeweils noch einen konstanten Term hinzufügt also

<math>V_1(\vec x) = V(\vec x) + V_0</math>
<math>\vec p_1 = m\vec v + \vec
und dann die Bewegung des Teilchens der "Index-1-Größen" beschreibt dann lautet die Energie
<math>E = \frac{(\vec p_1 - \vec p_0)^2}{2m} (V_1(\vec x) - V_0)</math>
und die Bewegungsgleichungen sind
<math>\dot x_i = \frac{\partial H}{\partial (p_1)_i}
 = \frac{(p_1)_i - (p_0)_i}{m} = v_i</math> 
<math>(\dot p_1)_i = -\frac{\partial V}{\partial x_i} =
Da außerdem
<math>\dot\vec p = \dot\vec p_1</math>
(denn Konstanten verschwinden ja in der sind das genau dieselben Bewegungsgleichungen.

Es ist also möglich sowohl für Energie als auch für den Impuls einen Offset festzulegen ohne die dadurch beschriebene Physik verändern. Diese Tatsache nennt man globale Eichsymmetrie .

Nun stellt sich die Frage ob stattdessen auch nicht-konstante Größen aufaddieren kann ohne Bewegungsgleichungen zu verändern also allgemein

<math>V_1(x) = V(x) + q\phi(x t)</math>
<math>\vec p_1(x) = m\vec v + q\vec t)</math>
wobei die Konstante q herausgezogen wurde weil es sich nachher praktisch erweisen wird; für die Argumentation hat Tatsache aber keine Bedeutung.

Es ist unmittelbar klar dass es möglich ist beliebige Funktionen für <math>\phi</math> und A</math> zu verwenden da z.B. ein beliebiges wie ein zusätzliches Potential wirkt. Nimmt man beide Größen beliebige Funktionen an so zeigt dass die Bewegungsgleichungen gegeben sind durch

<math>\dot\vec x = \vec v</math>
<math>\dot\vec p = q\vec v\times\operatorname{rot}\vec A - A}{\partial t} - q\operatorname{grad}\phi -\operatorname{grad}V(\vec{x})</math>

Dies sind aber gerade die Bewegungsgleichungen man erwarten würde wenn das Teilchen die q hat und sich außer im Potential noch im elektrischen Feld

<math>\vec E = - \frac{\partial\vec A}{\partial t} \operatorname{grad}\phi</math>
und im magnetischen Feld
<math>\vec B = \operatorname{rot}\vec A</math>
bewegt.

Die Bewegung wird nun nicht geändert die Änderung von <math>\phi</math> und <math>\vec A</math> die Felder <math>\vec E</math> und <math>\vec B</math> (also insbesondere die Felder auf Null lässt sie vorher Null waren). Da die Rotation Gradientenfeldes stets Null ist ist klar dass die Addition des Gradienten einer beliebigen orts- zeitabhängigen skalaren Funktion zum Vektorpotential <math>\vec A</math> am magnetischen Feld geändert wird. Allerdings ändert das elektrische Feld um die Zeitableitung eben Gradienten; diese Änderung kann jedoch kompensiert werden das skalare Potential <math>\phi</math> um die Zeitableitung Funktion verringert wird.

Die Tatsache dass man solche speziellen und zeitabhängigen Funktionen hinzufügen kann ohne die (also die beschriebene Bewegung) zu ändern nennt lokale Eichsymmetrie .




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