Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Eigenreflex ist ein Reflex der einen Effekt im selben Organ hervorruft in dem ein Reiz ausgelöst Er ist meist monosynaptisch hat eine kurze Latenzzeit und ist nicht ermüdbar.
Schädigungen des 1. motorischen Neurons können Eigenreflexe stark steigern so dass in Muskeln auftreten in denen sie normalerweise beobachtet werden können. Beispiele dafür sind der und der Adduktorenreflex. Schädigungen im Reflexbogen zum Beispiel durch eine Neuritis oder mechanische Schäden führen dagegen zum Ausfall des
In der folgenden Aufstellung weist der Betroffene Nervenbahnen auf die Nerven hin die den aufnehmen und den Effekt auslösen. Dabei werden Hirnnerven wie üblich in römischen Zahlen dargestellt Abkürzungen C S L und Th weisen die Rückenmarksnerven.
Auslösung: Dehnung der Fingerbeugermuskeln; sicherste Auslösung (nach Auf die locker gebeugten Finger des Patuienten quer der Zeigefinger des Untersuchers gelegt und mit dem Reflexhammer auf den Zeigefinger geschlagen.
Effekt: Die Finger werden gebeugt
Betroffene Nervenbahnen: C7 C8 N. medianus und N.
Kommentar: Entgegen älteren Darstellungen handelt es sich nicht um ein sicheres spastisches Zeichen sondern einen schwellennahen Eigenreflex.
Effekt: Der mediale Fußrand wird gehoben (Supination).
Betroffene Nervenbahnen: L4 L5 und N. tibialis
Kommentar: Der Reflex ist schwellennah und kann nicht immer ausgelöst werden. Bei Bandscheibenschäden im L4/L5 ist dieser Reflex ein wichtiger diagnostischer
Auslösung: Der Untersuchende schlägt mit den Fingern und heftig auf die Zehenbeeren.
Effekt: Die Zehen werden gebeugt.
Betroffene Nervenbahnen: S1/S2 N. tibialis
Kommentar: Der Zehenbeugereflex kann normalerweise nicht ausgelöst Tritt er auf ist dies ein diagnostischer auf eine Schädigung des 1. motorischen Neurons .