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Eileiter


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Der Eileiter - in der medizinischen Fachsprache als Tuba uterina bezeichnet - ermöglicht nach dem Follikelsprung den Transport der Oozyte oder Eizelle vom Eierstock in die Gebärmutter . Hier erfolgt auch die Befruchtung der Eizelle.

Inhaltsverzeichnis

Embryologie

Die Entwicklung des Eileiters erfolgt über den sich die Zölomhöhle öffnenden kranialen und den mittleren Abschnitt des Müller-Gangs - während sich nur nebenbei gesagt untere Abschnitt mit jenem der Gegenseite zum vereinigt.

Anatomie

Das nahe am Eierstock befindliche Ende Eileiters besteht aus einem Trichter ( Infundibulum ) jenem oben erwähnten Ende des Müller-Gangs 1-2 cm langen Fransen ( Fimbriae ) von denen eine als Fimbria ovarica dem Eierstock anliegt. Das Infundibulum erweitert in die Ampulla tubae uterinae uteruswärts nimmt der innere Durchmesser des wieder ab so dass im mittleren Drittel Engstelle der Isthmus entsteht. Die Pars uterina ist der die Gebärmutterwand querende Teil.

Funktion

Ist der Follikel zum Graafschen Follikel herangereift weisen die rhythmische Bewegungen auf während sich gleichzeitig das mittels der in seinem Bandapparat befindlichen glatten auf und ab bewegt und dreht bis Fimbria ovarica durch chemotaktische Einflüsse über den reifen Follikel zu kommt. Der Transport der Eizelle nach ihrer aus dem Graafschen Follikel erfolgt einerseits durch Muskelkontraktionen der Tube die einen Sog erzeugen einen durch Kinozilien bewirkten Flüssigkeitsstrom Richtung Eileiter.

Der Transport der Oozyte durch die in die Gebärmutter benötigt 3 bis maximal Tage. Da die menschliche Eizelle allerdings nur Stunden befruchtungsfähig bleibt heißt das aber auch diese schon in der Ampulle von einer befruchtet werden muss. Um die Empfängniswahrscheinlichkeit zu werden der Transport der Samenzellen Richtung Ampulle Eileiter mittels muskulärer Kontraktionen ebenfalls unterstützt.

Hier zum weiteren Verständnis ein kurzer in jene Vorgänge die sich im Inneren Eileiters abspielen: Zum Zeitpunkt der Ovulation hat Eizelle die erste Reifeteilung gerade abgeschlossen und beginnt die 2. In der Tube lösen sich nun jene die mit der Oozyte gemeinsam aus dem ausgestoßen wurden. Aus der befruchteten Eizelle der Zygote entsteht während des Transports durch den durch Furchungsteilungen ein mehrzelliges Gebilde. Die Gebärmutterhöhle meist im 12- bis 16-Zellen-Stadium erreicht - das 16-Zellen-Stadium der Zygote nebenbei aufgrund seiner maulbeerförmigen Gestalt als Morula bezeichnet wird.

Extrauteringravidität

In vermutlich 1 von 150 Fällen genaue Angaben sind hier schwer zu machen vermutlich an die 50 % der befruchteten unbemerkt schon in den ersten Tagen als Frühaborte abgehen - nistet sich die Zygote als Blastozyste bezeichnet allerdings nicht in der Gebärmutter außerhalb derselben ein: Es entsteht eine Extrauteringravidität die in 99 % der Fälle Eileiter lokalisiert ist (siehe Eileiterschwangerschaft). Letztere kann der mangelnden Nährstoffversorgung und des unzureichendem Raumangebots ausgetragen werden. Meist löst sich der Embryo Plazenta wieder aus der Eileiterwand. Dieser Abgang keineswegs Probleme verursachen kann u.A. aber auch Vernarbungen des Eileiters führen und damit die einer späteren Unfruchtbarkeit sein. Falls sich der Embryo im über längere Zeit entwickelt droht als ernste eine Eileiterruptur.

Die verzögerte oder verhinderte Eipassage im ist die häufigtse Ursache einer Eileiterschwangerschaft wobei Infektionen gerade auch bei Spiralträgerinnen meist dafür verantwortlich sind.

Siehe auch

Tubenligatur - Zyklusstörung



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