Die Einheiswurzeln einer gegebenen Potenz n sich geometrisch ermitteln: Sie sind die Ecken n -Ecks dessen Ecken auf dem Einheitskreis (mit 0 und Radius 1) der komplexen Ebene liegen wobei eine Ecke die komplexe <math>z_n = 1</math> ist. Realteil x und Imaginärteil y der Einheitswurzel <math>z = x + lassen sich aus den Koordinaten der Unterteilungs-Punkte dem Kreis direkt ablesen. Exakt berechnen lassen sich aus dem Cosinus und dem Sinus der zugehörigen Winkel:
<math> x_k = \cos ( k 2\pi /n) = \cos ( k \cdot / n ) </math>
<math> y_k = \sin ( k 2\pi /n) = \sin ( k \cdot / n ) </math>
Hat man einen beliebigen Körper K anstelle der komplexen Zahlen kann man Nullstellen des Polynoms
<math>X^n - 1</math>
als n -te Einheitswurzeln definieren. Man weiß dann dass in K höchstens n solche Wurzeln gibt. Falls es weniger n sind kann man zum Zerfällungskörper des übergehen in dem dann alle n Einheitswurzeln enthalten sind. Man nennt diesen den n -ten Kreisteilungskörper über K . Spricht man von Kreisteilungskörpern ohne den anzugeben meint man meist die Kreisteilungskörper über rationalen Zahlen . In dem sind die Einheitswurzeln genau oben beschriebenen komplexen Zahlen.