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Eisenbahn


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Die Eisenbahn ist ein schienengebundenes Transport- und Verkehrsmittel für die weiträumige Beförderung umfangreicher Güter- Fahrgastmengen. Die Fahrzeuge der Eisenbahen fahren mit stählernen Rädern auf stählernen Schienen. Spurkränze an den Rädern gewährleisten im Regelbetrieb Verbleib der Fahrzeuge auf den Schienen. Die erfolgt heutzutage durch verschiedenartige maschinelle Antriebe in Fahrzeugen selbst oder durch spezielle Zugfahrzeuge ( Lokomotive ) - in den Anfängen der Eisenbahn jedoch insbesondere auch Pferdegespanne zum Einsatz.

Als historischer Anfang wird allgemein das 1804 angesehen als Richard Trevithick die erste Dampflokomotive in Betrieb nahm. Informationen unter Geschichte der Eisenbahn .

Rechtlich ist in Deutschland die Eisenbahn folgendermaßen
(1) Eisenbahnen sind öffentliche Einrichtungen oder privatrechtlich Unternehmen die Eisenbahnverkehrsleistungen erbringen oder eine Eisenbahninfrastruktur
(2) Eisenbahnverkehrsleistungen sind die Beförderung von Personen Gütern auf einer Eisenbahninfrastruktur. Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen in Lage sein die Zugförderung sicherzustellen.
(3) Das Betreiben einer Eisenbahninfrastruktur umfasst den und die Unterhaltung von Schienenwegen sowie die von Betriebsleit- und Sicherheitssystemen.
(§ 2 Abs. 1 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) zuletzt geändert am 12.12.2003.)
Andere Schienenbahnen wie Magnetschwebebahnen Straßenbahnen und die ihrer Bau- oder Betriebsweise ähnlichen Bahnen Bergbahnen sonstige Bahnen besonderer Bauart sind davon jedoch erfaßt (§ 1 Abs. 1 AEG Anwendungsbereich

Die E. entstand vor allem aus Verknüpfung der Rad-und-Schiene-Technik mit maschinellen Antrieben. Das der Maschinen-Antriebe und die Anforderung an einen Fahrweg führten zum Einsatz von eisernen Schienen der damals verwendeten Materialien Holz und Stein Räder und Fahrwege. Daraus leitet sich auch Name ab. Die Hervorhebung des Materials Eisen der Bezeichnung ist vor allem im kontinentalen und in Lateinamerika verbreitet während in England Niederlanden und auf dem nordamerikanischen Kontinent mehrheitlich Schienen- Eigenschaft des Systems im Namen hervorgehoben (Railway Spoorweg Railroad).

Der Betrieb regelspuriger Eisenbahnen unterliegt nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz Bestimmungen der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung ( EBO ). Dies gilt [jedoch] nicht für den Bau den Betrieb oder Benutzung der Bahnanlagen nichtöffentlicher Eisenbahninfrastrukturunternehmen. (EBO § 1)

Inhaltsverzeichnis

Rollendes Material

Ein Eisenbahn-Zug kann aus einem einzelnen oder mehreren zusammengekuppelten Fahrzeugen bestehen.
Ein Zug aus einzelnen zusammengekuppelten Wagen meist von einer Lokomotive gezogen oder geschoben.

Ein Triebwagen oder Triebzug hat eine eigene Antriebsanlage die sich im Kopf- und/oder Endwagen befindet oder über Wagen verteilt ist. Von Triebkopfzügen spricht man vielteiligen Triebzügen bei denen nur ein oder Endwagen angetrieben sind.

Siehe auch:

Fahrweg

Beim herkömmlichen Gleis Eisenbahnoberbau werden die in jeweils kurzen Abständen auf quer liegenden Bahnschwellen befestigt. Die Schwellen bestehen überwiegend aus Holz in geringerem Umfang auch aus Stahl. und für Neubau-Strecken wird Beton verwendet (Ausnahme: Y-Stahlschwellen).

Dieser Gleisrost mit den Schienen wird einem Gleisbett (meist aus Schotter) gelagert das Kräfte aufnimmt die von den Fahrbewegungen des ausgehen.

Ein moderner Oberbau (z.B. auf der von Frankfurt am Main nach Köln ) hat ein Gleisbett aus Beton auf dem die Schienen mit Dämpfungselementen sind. Diese Bauweise (Feste Fahrbahn) erlaubt erst hohe Geschwindigkeiten bei größerer Laufruhe.

Antrieb

Der Antrieb erfolgte zunächst mit Muskelkraft Zugtiere (Pferdebahn) später mit Dampfmaschinen -Antrieb ab 1879 mit Elektroantrieb ( Werner von Siemens Berlin) und ab 1900 auch mit bzw. Dieselmotor -Antrieben. Die Motoren- und Maschinen-Antriebe drehen meist Räder die auf den Schienen (oder einer zwischen den Schienen) abrollen und dadurch das bewegen. Experimentell wurden auch Propeller- und Strahlantriebe die sich jedoch nicht bewährt haben. Die üblichen ortsfesten Seilwinden um Züge auf Steilstreckenabschnitten befördern sind durch die Entwicklung des Lokomotivantriebs unnötig geworden.

Auf Hauptstrecken und in dichtbesiedelten Gebieten der Elektroantrieb mit neben oder über dem montierten Strom-Zuführungen bevorzugt ansonsten Dieselantriebe.

Sicherheits-Einrichtungen

Triebfahrzeuge und Bahnanlagen haben Sicherheits-Einrichtungen die möglichst gefahrenfreien Betrieb gewährleisten sollen. Insbesondere gehören die Bremsen und Zugsicherungssysteme . Bestandteile von Zugsischerungssystemen sind unter anderem Eisenbahnsignale Sicherheitsfahrschaltungen Punktförmige Zugbeeinflussung und Linienförmige Zugbeeinflussung .
Diese Systeme sind jedoch noch nicht standardisiert. Daher muss an den Grenzen häufig die Lok mit den zugehörigen Sicherungseinrichtungen gewechselt
Das neue System ETCS soll ein europaweiter Standard zur Zuglenkung -beeinflussung werden.

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