In Form und Aussehen des Ordens bewußt die Anlehnung an das Kreuz des Deutschen Ordens gesucht - ein schwarzes Kreuz mit typischen sich verbreiternden Balkenenden auf einem weißen wie ihn die Deutschritter schon seit dem 14. Jahrhundert trugen. Entwurf stammt vom König selber die endgültige von Karl Friedrich Schinkel . Im Gegensatz zu allen üblichen Militärorden wurde beim Eisernen Kreuz ganz bewußt auf Materialien verzichtet. Einfaches schwarzes Metall umfaßt von silbernen Zarge standen symbolisch für die ritterliche und Zurückhaltung eines Soldaten. Vielleicht läßt sich auf diese betonte Schlichtheit und auffällige Einmaligkeit den Kriegsorden die besondere Anziehung und das Ansehen zurückführen die dem Orden zu jeder anheim war.
Als höchste Auszeichnung im Krieg gegen Napoleon wurde es ohne Unterschied des Standes Dienstgrades verliehen. Für Nicht-Kombattanten gab es 1813 1870 das E.K. am weißen Bande.
Zu Beginn des deutsch-französischen Krieges wurde durch eine Anweisung des deutschen Kaisers Wilhelm I. am 19. Juli 1870 wieder eingeführt und bis zum Ende Krieges verwendet. 1914 erneuerte Wilhelm II. am 5. August zu Beginn des Ersten Weltkrieges die Stiftung des E.K.. Das EK EK II) wurde so oft verliehen dass sein Ansehen verlor. Schätzungsweise 5 Millionen EK und 218.000 EK I. Klasse wurden vergeben.
Blücherstern (Replik)
Die preußischen Feldmarschälle Blücher und Hindenburg erhielten für ihre außergewöhnlichen Verdienste jeweils eigentlich nicht vorgesehene Stufe: das E.K. auf goldenen achtstrahligen Stern (" Blücherstern " bzw. " Hindenburgstern ").