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Man unterscheidet zwischen der männlichen und weiblichen Ejakulation. Meistens wird allerdings wenn nur gesagt wird die männliche Ejakulation oder der gemeint.
Bei der Ejakulation werden ca. 2 6 ml Sperma ausgestossen. Wobei das Herauspressen der Samenflüssigkeit primär bewirkt wird durch die Muskeln Samenleiter ( Ductus deferens ) und speziell dem Ende des Samenleiters Ductus excretorius ) welches in die Harnröhre mündet. Bei Ejakulation sind mehrere Kontraktionen dieser Muskeln dafür das die Ejakulation in mehreren "Schüssen" erfolgt.
Die Ejakulation hat etwa seit Beginn 90er-Jahre eine zunehmende Bedeutung für moderne Sexualpraktiken heterosexuellen Bereich erlangt. Nach neuesten Erkenntnissen aus Umfragen sind etwa 35-40 % der Frauen 16 und 40 Jahren bereit das Sperma Geschlechtsakt zu schlucken. In der Altersgruppe der bis 25-jährigen sind es sogar knapp 50 Etwa 65 % aller Frauen zwischen 16 40 mögen es zumindest wenn Sperma auf Körper ejakuliert wird.
Als Refraktärperiode wird die Zeitspanne bezeichnet von einer Ejakulation zur nächsten möglichen verstreichen
Bei der Ejaculatio praecox kommt es zu einem vorzeitigen (sehr Samenerguss der als eine Form der Potenzstörung gelten kann. Als vorzeitig gilt hier individuelle Empfindung vom zu frühen Zeitpunkt. Das im Extremfall schon ein Samenerguss beim Kuss der ersten Berührung des Penis durch den oder direkt nach dem Eindringen sein. Dieses wird oft als Belastung empfunden und kann im Sexualleben mit sich führen. Zumindest die für die Frau einen eigenen Orgasmus zu bekommen ist stark behindert und auch in den meisten Fällen eine umfassende Erfüllung des Paares. Viele Männer tabuisieren das Ejaculatio praecox und tuen es als "Kleinigkeit" ab.
Als retrograde Ejakulation wird eine Ejakulationsstörung bezeichnet bei der Samenflüssigkeit rückwärts in die Harnblase ausgestoßen wird.
Spermatorrhoe ist das Abfließen von Samenflüssigkeit z.B. einer Inkontinenz des Ductus ejaculatorius (des Endabschnittes des Samenleiters) bei der zu einem Samenabgang ohne Wolllustgefühl zum Beispiel Stuhlgang oder Wasserlassen kommt.
Eine Art Ejakulation ist auch bei (jedoch nicht allen) Frauen möglich was schon 17. Jahrhundert von dem niederländischen Anatomen Reinier de Graaf als weibliche Ejakulation beschrieben wurde. Die Untersuchung dieses Thema wird von vielen Mediziner ethisch problematisch angesehen da die Frau sich bedingt nur schwer selbst zur Ejakulation bringen und so der Mediziner nicht mehr nur Teilnehmen kann sondern eine aktive Mitwirkung vornehmen Aus diesem Grunde gibt es noch keine medizinische Aufbereitung zum Thema weiblicher Ejakulation.
Es wird vermutet dass das Sekret bei der weiblichen Ejakulation ausgestossen wird in an der weiblichen Harnröhre angelagerten Skene-Drüsen gebildet Es ist der des männlichen Ejakulats nicht (natürlich aber ohne Spermien). Die genaue Physiologie noch unbekannt.