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Hierro


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El Hierro (vormals Ferro ) ist mit 280 km² die westlichste kleinste der Kanarischen Inseln . Sie liegt ca. 60 km südlich La Palma ist an ihrer höchsten Stelle (dem 1.500 m hoch und hat ca. 7.700 Die Hauptstadt Valverde liegt im Nordosten der Insel.

Bis zur Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert galt El Hierro als das äußerste der westlichen Welt. Noch bis 1883 führte der Nullmeridian durch die Insel danach wurde Greenwich als Bezugspunkt international angenommen.

El Hierro ist wie seine Nachbarinseln vulkanischen Ursprungs und bietet trotz der geringen eine große landschaftliche Vielfalt. Der nach Nordwesten Atlantik offene Talkessel El Golfo stellt möglicherweise Rest eines großen Vulkankraters dar der durch Erdrutsch zerstört wurde.

El Hierro ist durch Flug- und mit Teneriffa verbunden. Vom Nordflughafen Los Rodeos auf fliegt in der Regel 3 mal täglich Turboprop-Maschine nach Valverde (ca. 30 Minuten) von Christianos gibt es 2 mal täglich eine (ca. 4 Stunden) zum Puerto de Estaca von Valverde.

Das "Mar de las Calmas" genannte an der Südwestküste der Insel gehört zu besten Tauchgebieten Europas.

Die Vegetation und damit das Landschaftsbild der Insel - wie auf den meisten kanarischen Inseln bestimmt durch den Passat einen feuchten das ganze Jahr über oder weniger konstant wehenden Nordostwind. Er bringt seinen Wolken den Nordhängen der Insel viel die eine Lorbeerwald- und teilweise üppige Gebüschvegetation begünstigt während an der Südseite erheblich Niederschläge fallen und dort nur eine entsprechend Pflanzenwelt gedeiht. Nur in den höheren Lagen Südseite trifft man eine ausgedehnte Kiefernwald-Region an der es sich wunderschön wandern lässt. Im um den an der Südspitze gelegenen kleinen La Restinga fehlt die Vegetation fast gänzlich. erstrecken sich dort weite Lavafelder die dem eine Fülle von skurrilen Strick- und Fladenlava-Formen

Im Inneren der Insel in der von San Andres findet sich eines der der Insel der "arbol santo" oder Garoé der heilige Baum der Ureinwohner. Ein Informationszentrum informiert über Geschichte und Bedeutung dieses der von den Ureinwohnern als "Wasserspender" genutzt verehrt wurde.

Badestrände sind auf der Insel Mangelware. einziger schöner Sandstrand von einigen 100 Metern ("Playa del Verodal") befindet sich an der Wegen einer meist sehr ausgeprägten Brandung ist jedoch nur geübten Schwimmern zu empfehlen. Im an der Nordwestseite der Insel gibt es einige durch kleine Mauern gegen die Brandung Meeresschwimmbecken ("La Maceta"). Ebenfalls zum Baden geeignet der kleine Sandstrand im Hafen von La der durch seine durch die Mole geschützte Lage ganzjährig zum Baden im sauberen Wasser einlädt. Eine auch bei den sehr beliebte Badestelle ist das Tacoron ca. km nordwestlich von La Restinga. Sehr sauberes und eine artenreiche Fauna machen das Schnorcheln zu einem Erlebnis. Oberhalb der Badestelle gibt schattige Grillplätze und einen kleinen Restaurant-Kiosk mit Küche.

Besonders erwähnenswert: die vielen schönen Aussichtspunkte die an besonders exponierten Stellen und oft viel Liebe angelegt und ausgestaltet sind. Beispiele: de Las Playas am Ostrand der Insel der Bucht von las Playas Mirador de Peña mit dem von Cesar Manrique entworfenen und einem beeindruckenden Blick auf die Bucht Golfo und viele andere.

Vom Massentourismus ist die Insel bislang verschont geblieben das soll nach dem Willen der Inselbewohner so bleiben. Die umständliche Erreichbarkeit und das Fehlen von kinderfreundlichen Stränden tun das ihre um die Insel für Familienurlaube wenig attraktiv machen. Für den Individual-Urlauber jedoch ist sie ihren vielen verschiedenen Landschaftsbildern ein reizvolles Ziel.




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