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El Niño


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Auswirkungen von El Niño - Dezember 2002 Beach San Diego

El Niño (spanisch Christkind aber auch kleiner Knabe ) nennt man das Auftreten ungewöhnlicher nicht veränderter Strömungen im ozeanographisch-meteorologischen System im äquatorialen Pazifik .

Hierbei schwächt sich der kalte Humboldtstrom ab und kommt zum Erliegen. Dies durch eine Verschiebung der Windzonen wodurch das nach Westen strömende oberflächennahe (warme) Meereswasser nach zurückströmt. Der Ostpazifik erwärmt sich. Dies kann Auswirkungen auf das Wetter in Form extremer Dürren oder Unwetter (vor allem aber in Südamerika und dem Raum mit Australien). Seine Rolle bei der globalen Erwärmung wird kontrovers diskutiert. Der Name kommt Zeitpunkt des Auftretens nämlich zur Weihnachtszeit und von Fischern der südamerikanischen Küste die den aufgrund des einhergehenden Fischsterbens wirtschaftlich zu spüren

Im Gegensatz dazu ist La Niña eine außergewöhnlich kalte Strömung im äquatorialen also sozusagen ein Anti-El Niño worauf auch Namensgebung (spanisch kleines Mädchen ) beruht.

Eine aktuelle Studie zeigt dass El insbesondere große Ereignisse sehr viel genauer als angenommen voraussagbar sind ( Nature Vol 428 S. 733-735).

Das El Niño-Phänomen lässt sich durch Luftdruckanomalien im südpazifischen Raum nachweisen. Hierzu werden aus Tahiti und Darwin Australien ausgewertet. Ergebnis Auswertung ist der Southern Oscillation Index (SOI).



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