Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Elektrode (v. engl.: electrode aus electric und griech.: hodós Weg) ist ein Elektronen leiter der im Zusammenspiel mit einer Gegenelektrode mit einem zwischen beiden Elektroden befindlichen Medium in Wechselwirkung steht. Die Elektrode zu der sich negativ geladene Teilchen (z.B. Anionen oder Elektronen) bewegen wird Anode genannt. Die Elektrode zu der sich geladene Teilchen (z.B. Kationen ) bewegen heißt Kathode . Je nach Art des die Elektrode Mediums kommt es zu unterschiedliche Formen der
Ist das Medium ein Isolator baut zwischen den Elektroden ein elektrisches Feld auf. Diese Konfiguration wird Kondensator genannt.
Auch die Elektroden der Zündkerzen und die Schweißelektroden beim Elektroschweißen fallen diese Kategorie. Die Schweißelektroden erzeugen beim Schweißen einen Lichtbogen mit dem zu schweißenden Material. In Hitze des Lichtbogens schmelzen beide und die dient als Zusatzwerkstoff damit die Materialien verbunden
Ist das Medium ein Ionenleiter ( Elektrolyt ) dann baut sich an der Elektrode Oxidations - und Reduktionsreaktionen ein elektrochemisches Potential auf. Man unterscheidet nach Art der Abhängigkeit von der Konzentration Elektrolyten vier Typen von Elektroden:
Schließt man zwei Elektroden die in konzentrierte Elektrolytlösungen tauchen oder aus unterschiedlichen Materialien über einen Stromkreis aneinander erhält man ein galvanisches Element . Zwischen den Elektroden besteht eine Spannung häufig auch die elektromotorische Kraft (EMK) genannt Solch eine Anordnung kann Strom abgeben (→ Batterie ) Durch Zuschalten einer äußeren Spannung laufen chemische Reaktionen an den Elektroden ab (→ Elektrolyse ). Die Elektroden können aus Metallen oder Halbleitern bestehen z.B. auch aus Graphit und können flüssig ( Quecksilber ) oder fest sein.