Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das EKG (Elektrokardiogramm) ist die Registrierung der Summe elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern . Das Elektrokardiogramm heißt auf Deutsch Herzstromkurve .
Jeder Pumpfunktion des Herzens geht eine Erregung voraus die im Normalfall vom Sinusknoten ausgeht und über ein spezielles herzeigenes (besteht aus besonderen Muskelzellen) zu den Muskelzellen Diese elektrischen Potentialänderungen am Herzen kann man an der abgreifen und in der Zeitachse aufzeichnen. Es ein immer wiederkehrendes ziemlich gleichförmiges Bild der Herzaktion. Zu beachten ist jedoch dass das nur die Erregungsleitung innerhalb des Herzens anzeigt nicht die tatsächliche Auswurfleistung.
Das EKG ist eine sehr einfache ausgereifte und sehr wertvolle Untersuchungsmethode der Kardiologie . Sie wurde um das Jahr 1900 Einthoven Goldberger Wilson und anderen entwickelt. Meist das EKG vom Arzt noch per Hand Mittlerweile sind aber auch Computerauswertungen sehr verlässlich.
Seine wichtigste Bedeutung hat das EKG Nachweis eines frischen Herzinfarktes und von Herzrhythmusstörungen.
Was kann man aus dem EKG ablesen?
Herzfrequenz
Herzrhythmus
Vorhoftätigkeit
Extraschläge
Blockierungen der Erregungsleitung z.B. sog. Schenkelblöcke