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Elektrokrampftherapie


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Die Elektrokrampftherapie (EKT) auch Elektrokonvulsionstherapie früher auch Elektroschocktherapie ist eine medizinische Methode zur Behandlung psychischen Störungen . An den Kopf des Patienten werden Elektroden angelegt die einen kurzzeitigen elektrischen Wechselstrom einzelne Stromimpulse durch das Gehirn leiten. Dies führt zu einem Krampfanfall Patienten vergleichbar mit einem großen Anfall eines Epileptikers . Der Patient wird zur Behandlung in ca. 5-minütige Kurz narkose versetzt und es wird ein Medikament das die Muskeln lähmt damit es während Behandlung zu keinen Verletzungen kommt. In der wird diese Behandlung ca. 6 -12 mal Depression ) und 15-35 mal ( Schizophrenie ) wiederholt bei ca. 3 Anwendungen pro

Inhaltsverzeichnis

Wirkungen und Nebenwirkungen

Der Wirkmechanismus der Elektrokrampftherapie ist bis nicht restlos geklärt. Durch die Auslösung eines genannten generalisierten Krampfanfalles den man sich als Art Kurzschluss im Gehirn vorstellen kann kommt zu einer raschen De- und Repolarisierung der leitenden Hirnzellen sowie einer kompletten Ausschüttung der Neurotransmitter . Bestimmte psychiatrische Symptome wie Wahn Depressivität insbesondere schwere depressive Hemmung und reduzieren sich nach einer Reihe solcher Anfälle oder verschwinden ganz. Man vermutet dass durch Auslösung der unkontrollierten elektrischen Entladungen im Gehirn Organisation der Neurotransmitter und Hormone so durcheinandergerät es zu einer Neuorganisation im Nervensystem kommt das Wachstum neuer Nervenzellen begünstigt wird. Dies jedoch nicht erwiesen.

Als mögliche Nebenwirkungen der Elektrokrampftherapie werden den Narkoserisiken vor allem Kopfschmerzen (in einem der behandelten Fälle) Gedächtnisverlust ein Nachlassen der Leistungsfähigkeit Veränderung der Persönlichkeit und eine Schädigung Gehirns durch kleine Blutungen genannt.

Die Blutungen wurden in Tierversuchen (schon bei geringeren Strömen als bei Behandlung von Menschen) und bei Autopsien von kurz nach einer Elektrorkampftherapie verstorbenen nachgewiesen. Sie werden möglicherweise dadurch hervorgerufen dass die Muskelzellen der Blutgefäße durch den elektrischen verkrampfen. Eine andere Erklärung ist dass es Krampfanfall zu einer Sauerstoffuntersättigung im Gehirn kommt dieses versucht die Blutversorgung stark zu vergrößern kleine Blutgefäße reißen.

Der Gedächtnisverlust bezieht sich hautpsächlich auf Zeit vor der Behandlung und ist umso je öfter die Behandlung durchgeführt wird und kürzer die zu erinnernde Information vor der abgespeichert wurde. Aber auch nach der Behandlung bleibt manchmal schlechter im Gedächtnis. Besonders deutlich der Gedächtnisverlust wenn der Strom quer durch Gehirn geschickt wird. Um dies zu verhindern der Strom heute hauptsächlich nur noch auf Seite des Gehirns konzentriert die für die und intellektuellen Fähigkeiten von geringerer Bedeutung ist die rechte Seite). Kritiker der EKT-Methode wenden auf diese Weise sei der Gedächtnisverlust nicht sondern nur weniger offensichtlich und von den schwerer in Worte zu fassen. Von einigen wird der Gedächtnisverlust als Ursache für die schwerer Depressionen nach einer EKT-Behandlung angesehen: Der erinnere sich einfach nicht mehr die Faktoren zur Ausbildung der Depression geführt hätten.

Geschichtliche Entwicklung

Der italienische Psychiater Ugo Cerletti entwickelte 1938 die Elektrokrampftherapie. Zum Vorbild nahm er dabei die in den Schlachthöfen praktizierten Betäubung Tiere durch Elektroschocks. Die ersten Versuche unternahm an einem ihm von der Polizei zur gestellten psychisch gesunden Mann gegen dessen Willen.

In den folgenden Jahren erlebte die einen starken Aufschwung. Zu dieser Zeit standen kaum geeignete Psychopharmaka als Behandlungsalternativen zur Verfügung. Die Behandlungen noch ohne Narkose durchgeführt. Die in diesem äußerst unangenehme Prozedur wurde von Psychiatrie patienten als Mittel zur Kontrolle und Bestrafung und zum Teil vom Psychatriepersonal in diesem praktiziert.

Als seit Beginn der 1950er Jahre die Nebenwirkungen immer deutlicher wurden neue Psychopharmaka auf den Markt kamen ging Anzahl der EKT-Anwendungen zurück. Die Methode wurde noch bis etwa 1970 bei vielen Geisteskrankheiten angewendet. Neben vielen Patienten beklagte sich auch Ernest Hemingway der wegen schwerer Depressionen mit Elektroschocks behandelt wurde über Gedächtnisverlust ihm die schriftstellerische Arbeit unmöglich mache. Kurz der letzten Behandlung nahm er sich 1961 das Leben. Die öffentliche Meinung wandte nicht zuletzt durch solche Vorfälle zunehmend gegen EKT-Behandlung.

Anwendungen in der Gegenwart

Nachdem viele Kliniken in Abwägung der und unter dem öffentlichen Druck auf die vollständig verzichtet hatten und die Anzahl der in Deutschland auf ca. 1000 pro Jahr war wird seit einigen Jahren versucht diese wieder neu zu etablieren auch mit Verweis die höhere Zahl der Behandlungen in anderen In den USA werden z. B. jährlich 100000 Patienten mit Elektroschocks behandelt also im zur Bevölkerung etwa 30 mal so viele in Deutschland.

Frauen und Alte werden überproportional der ausgesetzt: 2/3 aller Behandelten sind Frauen und Jahr 1983 hatte in Kalifornien die Gruppe der behandelten Menschen mit oder mehr Jahren einen Anteil von 43%.

Die Elektrokrampftherapie wird von ihren Befürwortern eine kleine Gruppe von Erkrankungen als Ergänzung psychotherapeutischen soziotherapeutischen oder pharmakotherapeutischen Behandlungsansätzen empfohlen. Zu Erkrankungen werden wahnbildende schwere Depression die therapieresistente Depression mit oder ohne Suizidalität die so genannte Katatonie und eine therapieresistente psychotische Störung mit Symptomatik gezählt. Alle diese Erkrankungen seien vorrangig hochdifferenzierten Medikamenten aus der Gruppe der Neuroleptika oder Antidepressiva zu behandeln und nur falls diese ihre Grenzen kommen mit der Elektrokrampftherapie.

Literatur

Kritisch zur EKT vom Standpunkt der aus:

  • Lehmann Peter (1996) Schöne neue Psychiatrie. 1. Wie Chemie und Strom auf Geist Psyche wirken. Antipsychiatrieverlag. Berlin. ISBN 3-925931-11-2

Weblinks




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