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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. Oktober 2017 

Elektronenbeugung


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Die LEED (engl. low electron energy diffraction) ist Verfahren der Sekundärelektronenspektroskopie und wird vor allem Analyse von Werkstoffoberflächen eingesetzt. Dazu wird im (UHV)eine Oberfläche mit langsamen energiearmen (10 - eV) Elektronen beschossen und an den obersten in charakteristischer Weise gebeugt. Dadurch lassen sich den eigentlichen Kristalldaten auch adsorptiv gebundene Moleküle

die Apparatur

Die LEED - Optik

Von einem heißen Filament werden Elektronen emitiert und durch eine in Richtung Probe beschleunigt. Durch ein elektrisches wird der Elektronenstrahl fokussiert. Nachdem die Elektronen der Probe gestreut wurden werden die Elektronen noch einmal Richtung des Fluoreszenzschirm stark beschleunigt wo sie als Beugungsbild sichtbar werden.

die UHV - Technik

Die Verwendung eines Ultrahochvakuums ist zwingend da nur so die Oberfläche der Probe Verunreinigungen frei gehalten werden kann. Um das zu erzeugen werden verschiedene Pumpentypen eingesetzt. Das wird häufig durch den Einsatz einer Drehschieberpumpe einer Membranpumpe erzeugt. Ab einem Vorvakuum von 0 werden gewöhnlich Turbomolekularpumpen eingesetzt. Turbomolekularpumpen übertragen durch mit den Rotoren Impuls auf die Teilchen erreichen dadurch ein Vakuum bis unter 10 -10 mbar. Noch kleiner Drücke erreicht man den Einsatz von gasbindenden Pumpen. Sie nutzen Physisorption oder Chemisorption aus. Zur Druckmessung im Vorvakuum werden Manometer und im Ultrahochvakuum werden Ionisationsmanometer verwendet.




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