Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit 'Elementarteilchen' den Bausteinen der Materie. Den gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq finden Sie unter Elementarteilchen (Roman).
Elementarteilchen sind die kleinsten bekannten Bausteine der Ihre Eigenschaften lassen sich nicht anschaulich beschreiben sie aufgrund ihrer geringen Größe quantenmechanischen Gesetzmäßigkeiten gehorchen. Nachdem die Atomtheorie des Demokrit sich durch die Entwicklung der Chemie im 18. Jahrhundert bestätigte waren die Atome 'elementare' Teilchen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dann entdeckt dass Atome aus Atomkern (bestehend aus Nucleonen { Protonen und Neutronen }) und einer Hülle (bestehend aus Elektronen ) aufgebaut sind. Das Neutron ist kein Elementarteilchen da es außerhalb des Atomkerns radioaktiv zerfällt . Protonen und Elektronen gelten als stabil.
Nach der Entdeckung der das Atom Elementarteilchen wurde eine Vielzahl von instabilen Teilchen In die gleiche Zeit fällt die Entdeckung Antiteilchen .
Elementarteilchen haben eine Reihe von Eigenschaften: Masse verschiedene Ladungen Spin . Daneben unterscheidet man zusammengesetzte von unteilbaren Solche Eigenschaften erlauben eine Einteilung der bekannten
Je nach der Wechselwirkung an der Elementarteilchen teilnimmt wird ihm eine Ladung (starke (oder Farbladung) schwache Ladung elektrische Ladung) zugeordnet. Wechselwirkung innerhalb jeder dieser drei Typen wird wechselwirkungsspezifischen Austauschteilchen oder Botenteilchen so genannten Eichbosonen vermittelt. Diese auch "intermediäre Bosonen" genannten zeichnen sich immer durch einen ganzzahligen Spin
In diesem Sinne unterscheidet man zwischen eigentlichen "Bausteinen" der Materie und den zwischen Bausteinen vermittelnden Elementarteilchen.
Beispiele für erstere sind Atombausteine ( Proton Neutron Elektron ). Eine ausführlichere Behandlung folgt weiter unten.
Die Eichbosonen der drei Wechselwirkungen sind Gluon (starke Wechselwirkung) die Z- und W-Bosonen (schwache Wechselwirkung) und das Photon (elektromagnetische Wechselwirkung).
Interessanterweise tragen die Gluonen selbst wieder starke Ladung so dass sie nicht nur der starken Wechselwirkung sind sondern ihr auch Die W-Bosonen der schwachen Wechselwirkung tragen eine Ladung und wechselwirken demnach auch elektromagnetisch.
Die kleinsten Bausteine der Materie lassen am einfachsten in zwei Gruppen unterteilen: Teilchen der starken Wechselwirkung unterliegen und Teilchen die starken Wechselwirkung nicht unterliegen.
Teilchen die der starken Wechselwirkung unterliegen als Hadronen bezeichnet. Nach der Theorie der Quantenchromodynamik sind sie aus elementaren Quarks zusammengesetzt die durch die Träger der Wechselwirkung die Gluonen zusammengehalten werden.
Insofern sind Quarks die grundlegenden stark Materiebausteine; sie besitzen den Spin 1/2. Bekannte sind das Proton und das Neutron.
Teilchen die der starken Wechselwirkung nicht werden als Leptonen bezeichnet. Die Theorie der Elektroschwachen Wechselwirkung behandelt die Leptonen als elementare Teilchen.
Bekannte Leptonen sind das Elektron das Myon und die Neutrinos . Alle Leptonen besitzen den Spin 1/2.
Die unteilbaren Elementarteilchen sind hinreichend alle Elementarteilchen zu erklären. Man betrachtet heute Quarks Leptonen sowie Eichbosonen als unteilbar. Quarks und haben alle einen Spin von 1/2; alle besitzen einen Spin von 1.
Zusammengesetzte Elementarteilchen entstehen aus der Kombination Quarks (Baryon Spin 1/2 oder 3/2) oder der Kombination eines Quarks mit einem Antiquark Meson Spin 0 oder 1). Das Proton das Neutron sind Baryonen das Pion und das Kaon sind Mesonen.
Systeme von Elementarteilchen zeigen unterschiedliches (statistisches) je nachdem ob sie halb- oder ganzzahligen besitzen.
Elementarteilchen mit ganzzahligem Spin (Eichbosonen Mesonen) als Bosonen bezeichnet. Elementarteilchen mit halbzahligem Spin (Leptonen werden als Fermionen bezeichnet.
Quantenfeldtheorien beschreiben die Wechselwirkung der 'elementarsten' bekannten (Quarks Leptonen) durch Austauschteilchen ( Photon Gluon Z-Boson W-Boson ). Innerhalb der Quantenfeldtheorien können sich Elementarteilchen bestimmten Regeln (Erhaltung von Energie Ladung Spin ) ineinander umwandeln.
Die oben genannten Quarks kommen in drei "Ausführungen" vor die sich durch die Farbladung unterscheiden jeweils ein rotes blaues und (die Farbladung hat nichts mit der sichtbaren zu tun).
Für top- und bottom-Quark sind auch Namen truth- und beauty-Quark gebräuchlich.
Zu jedem der oben genannten Fermionen es ein Antiteilchen. Das Antiteilchen des Elektrons Positron bei den anderen Teilchen wird einfach Silbe "Anti-" vor den Namen gesetzt (bzw. Neutrinos vor das Wort "Neutrino" also z.B. nicht Antimyon-Neutrino). Beim Neutrino könnte es jedoch sein dass es mit seinem Antiteilchen identisch Wenn dies der Fall ist sollte es neutrinolosen doppelten Betazerfall geben.
In der Tabelle wird für das des Anti-Kaons der Unterstrich verwendet. In Büchern dafür (der in HTML nicht darstellbare) Überstrich
In der Spalte Quarks werden Anti-Quarks und rot dargestellt. Das neutrale Pion stellt quantenmechanisch eine Überlagerung zweier verschiedener Quark-Kombinationen dar.
Neutrales Kaon und Anti-Kaon kommen jeweils zwei Versionen mit unterschiedlicher Lebensdauer vor.
Neutrales Pion Jot-Psi und Ypsilon sind ihr eigenes Anti-Teilchen.