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Elfriede Jelinek


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Elfriede Jelinek (* 1946 in Mürzzuschlag / Steiermark ) ist eine österreichische Schriftstellerin die in Wien und München lebt.

Mit vergleichbarem Zorn auf die österreichische Gesellschaft wie ihn Thomas Bernhard in seinem Werk immer wieder zum brachte schreibt Elfriede Jelinek gegen Missstände im politischen aber auch im privaten Leben an. entwickelt sie ein sarkastisches höchst provokantes Sprachfeuerwerk schrille Metaphorik Sätze wie Ohrfeigen. Jelinek zu ist eine Zumutung - im besten Sinne Wortes. Jelineks Gesellschafts- und Sprachkritik respektiert keine ihre Texte sind obszön blasphemisch vulgär höhnisch - und gleichwohl ein ohne gleichen.

Verständlich dass um sie seit Jahren heftige Kontroverse tobt zwischen denen die durch Texte und auch ihre öffentlich kundgetane politische bis hin zur Schmähung und Aggressivität provoziert und jenen die sie als Sprachkünstlerin feiern.

Zitat aus: Die Kinder der Toten Reinbek (1997) S. 35:

Ja die Natur mit ihren Nackenschlägen. Wenn nicht genug geübt hat ihrer Witterung zu dann sind Autos mit Blaulicht hinter einem Der Natur werden wirs jetzt einmal zeigen! nimmt heute nicht das Mountainbike er nimmt Rollbrett. Im Sommer ist man leider eingeschränkt die Geräte betrifft die einen ertragen können. ertragen einen hat man sich erst ausgezogen die sich selber fast ganz ausgezogen haben. vermögen in andere einzudringen aber besonders weit sie dabei nicht. Edgar kam hierher lachte und glitt dahin für einen Verstorbenen gar schlecht. Zieht er heute die zerfetzten Jeans oder die andere Hose die Haut vortäuscht doch schon der Mensch anfängt? Aha die zieht er an eigentlich ist das ein auf dem prompt große Ziffern farbige Streifen Symbole und scharfgeschliffene Blicke auf und ab und immer wieder abgleiten auf diesem hügeligen aus Helanca sie gleiten und wirbeln wie diese Blicke aber sie müssen nach unten auf ihre Glut aufpassen die sie hegen sie nicht ausgeht und das auch noch uns.

Jelinek erhielt 2003 den Else-Lasker-Schüler-Preis .

Werke

  • "wir sind lockvögel baby!" Reinbek (1970)
  • "Michael. Ein Jugendbuch für die Infantilgesellschaft". Reinbek
  • "Die Liebhaberinnen". Reinbek (1975)
  • "Die Klavierspielerin". Reinbek (1983)
  • "Lust". Reinbek (1989)
  • "Die Kinder der Toten" Reinbek (1997)
  • "Gier". Reinbek (2000)

  • Übersetzung des Romans "Die Enden der Parabel" Thomas Pynchon (1976)

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