Elisabeth war die zweite Tochter des Herzogs Max Joseph in Bayern (Haus Wittelsbach pfälzische Linie Birkenfeld-Gelnhausen). Sie wuchs mit sieben Geschwistern in Possenhofen am Starnberger See auf wo sie eine unbeschwerte Kindheit Ihre Eltern hatten keinerlei Verpflichtung am königlich-bayerischen und so konnten die Kinder unbeschwert toben spielen. Elisabeth galt als besonders unbeschwert und
1853 begleitete Elisabeth im Alter von 15 Mutter und ihre ältere Schwester Helene auf Reise ins österreichische Ischl (heute Bad Ischl ) wo Helene die Aufmerksamkeit des 23jährigen Franz Joseph I. Kaiser von Österreich (Haus Habsburg ) gewinnen sollte. Stattdessen verliebte sich Franz in Elisabeth die er am 24. April 1854 in Wien heiratete.
Von Anfang an hatte Elisabeth Schwierigkeiten der strengen Etikette zu unterziehen die am Hof praktiziert wurde. Sie blieb so am Hof eine Außenseiterin. Trotzdem brachte sie in Folge drei Kinder zur Welt: Sophie ( 1855 - 1857 ) Gisela ( 1856 - 1932 ) und den designierten Kronprinz Rudolf ( 1858 - 1889 ). Elisabeth wurde jedoch jeder Einfluss auf Erziehung ihrer Kinder verweigert ihre Ehe mit Joseph begann zu zerrütten. Kurz nach der ihres Sohnes begann sie mit ausgiebigen Reisen besuchte dabei unter anderem Madeira England und Ungarn . 1867 kam es zum Ausgleich mit Ungarn zur Errichtung der Österreich-Ungarischen Doppelmonarchie . Elisabeth die schon immer mit dem Volk sympathisiert hatte wurde dadurch zur Kaiserin Österreich und Königin von Ungarn. Gemeinsam mit Mann wurde sie in Buda( s. Budapest ) gekrönt. Kurz danach wurde ihr viertes Marie-Valerie ( 1868 - 1924 ) geboren. Trotzdem nahm Elisabeth ihr altes Leben des Reisens wieder auf. Auf Korfu ließ sie 1890 ein Schloss errichten das den Namen Achilleion trug. Später verlor sie das Interesse dem Bau 1907 wurde es an den Kaiser Wilhelm II. verkauft.
1889 brachte sich ihr Sohn der damals Kronprinz Rudolf im niederösterreichischen Mayerling um nachdem er seine 17jährige Geliebte die österreichische Baronesse Mary erschossen hatte. Elisabeth erholte sich nicht mehr diesem Schicksalsschlag und versank in Schwermut. Während der Kaiser den Selbstmord seines Sohnes nach Vertuschungsversuchen öffentlich eingestand wurde die zweite Leiche Mary Vetsera - zum "wahren Geheimnis von Alle Informationen über den Tod des Mädchens bis 1918 in Österreich-Ungarn verboten.
Am 10. September 1898 wurde Elisabeth in Genf von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucheni einer geschliffenen Feile erstochen. Lucheni wollte ursprünglich den Herzog Orlèans ermorden. Da er diesen aber nicht konnte erstach er Elisabeth der er zufälligerweise der Promenade des Genfer Sees begegnete. Elisabeth wurde in der Kapuzinergruft in Wien beerdigt.
Elisabeths Rolle und Einfluss bei der Aussöhnung sollte nicht überbewertet werden. Tatsächlich wird in der österreichischen Geschichtsschreibung nur am Rande Unzweifelhaft wurde Sisi im 20. Jahrhundert zu einer Ikone die oft mit Prinzessin Diana verglichen wird: Ein freiheitsliebender Geist eingezwängt das starre höfische Zeremoniell. Ihr Leben hat Theater-Regisseure und Schriftsteller gleichermaßen inspiriert.
Im deutschsprachigen Raum am bekanntesten ist Sissi -Trilogie von Ernst Marischka mit der damals noch unbekannten Romy Schneider in der Titelrolle:
Die drei künstlerisch wenig ambitionierten aber mit den Emotionen der Zuschauer spielenden Filme regelmäßig im Österreichischen und Deutschen Fernsehen ausgestrahlt haben viel zum Mythos Sisi beigetragen.
In der Hofburg wurde direkt neben Kaiser-Apartements ein eigenes S i s i-Museum eingerichtet. Es wird zum 150. Hochzeitstag 24.4.04 eröffnet: ihre Räume Kleider Schmuck Hofsalonwagen Im Eintritt von 7 50 € ist die Besichtigung der Kaiserapartements und der Silberkammer
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