Noch in Kindesjahren wurde sie mit Landgrafensohn Hermann verlobt und nach Thüringen geschickt. Nachdem auch Hermanns Vater Hermann I. starb sollte sie zunächst zurückgeschickt werden.
Sie ehelichte Ludwig der allerdings 1227 auf einem Kreuzzug starb. Elisabeth wurde mit ihren drei von der Wartburg vertrieben mit der Begründung sie gäbe viele Almosen. Nach Unterkunft in einem Schweinestall sie bei einem Onkel Zuflucht. Sie ließ ihrem Vermögen in Marburg (Lahn) ein Hospital errichten in dem sie als Pflegerin arbeitete.
Gestorben ist Elisabeth mit 24 Jahren. Jahre später wurde sie heilig gesprochen. Wegen sich ausbreitenden Wunderbezeugungen wurde die Stadt Marburg darauf zu einer Wallfahrtsstätte vergleichbar nahezu Santiago de Compostela . Der Strom der Pilger zu ihrem Grabmal in der darüber berühmten neugotischen Elisabethkirche machte die Stadt reich bedeutend vorrübergehend zur Landeshauptstadt Hessens. Der zum Protestantismus konvertierte Philipp von Hessen ließ ihre als Reliquien verehrten Gebeine während der Reformation aus Sarg entfernen um ihre religiöse Anziehungskraft zu