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Elly Beinhorn (Mitte) mit Fliegerkolleginnen Antonia Strassmann und Georgia Lind (rechts)
Elly Beinhorn-Rosemeyer (* 30. Mai 1907 in Hannover ) ist eine berühmte Fliegerin des 20. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts sie etliche Rekorde im Streckenflugbereich auf.
Elly Rosemeyer-Beinhorn war die Tochter des Hans Beinhorn. Sie war ein Einzelkind. Als wollte sie auf Abenteuerreise gehen und bewarb beim Tierpark Hagenbeck als Tierfängerin bekam aber nie eine Im Sommer 1928 besuchte sie einen Vortrag des Fliegers Hermann Köhl und von da an hatte sie noch das Fliegen im Kopf. Der Hannoversche lehnte es ab eine Frau auszubilden also sie nach Berlin-Staaken.
Im November 1928 saß Elly Beinhorn am Steuerknüppel eines Flugzeuges. Ihr Fluglehrer war Thomsen der auch Hanna Reitsch und Wernher von Braun unterrichtete. Thomsen war ein guter Lehrer Elly musste neben dem Fliegen auch Motorenkunde und Instrumentenkunde und rechtliche Themen lernen.
Im Juni 1930 fand in Bonn-Hangelar die erste deutsche statt. Elly hatte das Reglement nicht richtig und vollführte die Figuren nicht vorschriftsgemäß. Tief musste sie den Titel der Kölnerin Liesel überlassen die ihn mehrere Jahre lang erfolgreich konnte.
Elly Beinhorn träumte von einem Langstreckenflug mangelte ihr jedoch vorerst an Geld. Gemeinsam Katja Heidrich machte sie Reklameflüge für eine aus dem Saarland um ihre Kasse zu In Saarbrücken machte sie ihren ersten Bruch - sie setzte zu einer übertrieben Landung an kam mit der Nase auf prallte auf die Piste. Beinhorn und ihr blieben dabei unverletzt.
Dann jedoch hatte sie Glück: Der Forscher Dr. Hugo Bernatzik und ein Herr Struck vom Dresdener Museum für Völkerkunde waren eine Expedition nach Westafrika (Bissagos-Inseln) vorzubereiten und einen Sportflieger für Luftaufnahmen im Rahmen dieser Bernatzik hatte nichts gegen eine weibliche Pilotin jedoch die benötigten Mittel für eine neue mit Schwimmern nicht zur Verfügung stellen. Elly fand schließlich eine gebrauchte Klemm die sie Böblingen generalüberholen ließ.
Im Januar 1931 flog sie über Spanien und Gibraltar nach Rabat Casablanca und Port Juby. Über 2000 km sie der afrikanischen Küste entlang nach Dakar und am 1. Februar traf sie in Bissau ein wo sie Bernatzik traf. Während Wochen arbeitete sie mit ihm zusammen und die gewünschten Luftaufnahmen. Dabei erlebte Elly Beinhorn Abenteuer die sie ausführlich in ihrer Autobiographie Wanderameisen im Flugzeug Sandstürme Heuschreckenschwärme aber auch und ein bemerkenswerter Flug zur Insel Bubac. „Ich hatte erreicht wovon ich schon als zwischen den Hannoverschen Häusermauern geträumt hatte. Das das Leben!“
Beim Rückflug nach Deutschland musste sie Bamako und Timbuktu wegen einer gerissenen Benzinleitung im Regenwald Sie fand bei einem Stamm der Songhai die einen Boten nach Timbuktu schickten. Fünf lang sah und hörte sie die Flugzeuge nach ihr suchten konnte aber keinen Kontakt ihnen aufnehmen. Dann erst fand sie einen der französisch sprach und sie nach Timbuktu Krank und völlig erschöpft kam sie schließlich Fuß dort an. Die Nachricht ging um Welt und Elly Beinhorn wurde über Nacht
Nach einigen Tagen Erholung ging sie einem Team zurück in den Urwald um Maschine zu bergen. Sie konnten jedoch nur Motor und die Instrumente retten. In einem wurde Beinhorn nach Bamako zurückgebracht. Dort erfuhr von ihrer neuen Berühmtheit: Die BZ am Mittag (eine Berliner Tageszeitung) wollte ihr ein zur Verfügung stellen und schickte Theo Osterkamp der neuen Maschine nach Casablanca. Beinhorn fuhr Eisenbahn und Schiff dorthin. Von dort flog gemeinsam mit Osterkamp nach Rom wo dieser den Zug nahm. Elly Beinhorn flog zurück Deutschland und wurde am 29. April 1931 von einem Ehrengeschwader der Luftwaffe in empfangen.
Schon kurz nach ihrer Rückkehr nach hatte Elly Beinhorn neue Pläne: sie wollte „irgendwo da unten rechts“ (auf dem Atlas) fliegen. Aber erst es ihre Schulden zurückzuzahlen sowie die für neue Projekt benötigten finanziellen Mittel aufzutreiben. Mit Zeitungsartikeln und Interviews konnte sie einiges verdienen nach ihrem erfolgreichen Afrikaflug fand sie auch Sponsoren für einen Flug nach Indien .
Am 4. Dezember 1931 startete sie von Berlin-Staaken in Richtung Von Berlin über die Türkei nach Bagdad dann nach Bushire am Persischen Golf . Kurz vor Bushire musste sie notlanden die Benzinleitungen wegen des verschmutzten Benzins verstopft Zu Fuß marschierte sie die 150 km Bushire wo sie den US-amerikanischen Flieger Moye und den Reiseschriftsteller Richard Halliburton kennenlernte. Die erklärten sich bereit ihr mit ihrem Flugzeug helfen. Nachdem die Klemm nach Bushire transportiert repariert war flogen sie gemeinsam über Tadsch Mahal Allahabad und Kalkutta . In Kalkutta hoffte Beinhorn ihre Kollegin Marga von Etzdorf zu treffen die jedoch in China festsass. Während des Wartens auf Neuigkeiten Etzdorf traf sie Charles Kingsford-Smith der ihr Australien erzählte.
Sie wusste nicht recht was sie tun sollte. Ein Flug nach Australien erschien vorerst zu gefährlich. Nach Japan konnte sie wegen politischer Unruhen in nicht fliegen. Gemeinsam mit Stephens und Halliburton sie in den Himalaya . Nach einer Zwischenlandung in Kalkutta flogen dann gemeinsam weiter nach Bangkok und Singapur . Hier trennten sich ihre Wege: der Teppich“ flog nach Borneo und zu den Philippinen während Elly Beinhorn zu den Sunda-Inseln weiterflog.
In Batavia wurde sie als erste Frau die einem Flugzeug landete gefeiert. Sie musste an „nie enden wollenden Kette von Empfängen“ teilnehmen. Um sich die Zeit zu besorgte sie sich gute Karten und sprach Fliegerkollegen die die Timor-See bereits überflogen hatten. rieten ihr ab – ihre winzige Klemm-Maschine für die gefährliche Strecke einfach zu klein zu fragil die einmotorige Maschine zu schwach die Navigationsinstrumente ungenügend. Der Widerspruch reizte Elly jedoch so sehr dass sie das vermeintlich möglich machen wollte. Von Soerabaya aus reiste nach Bali .
Sieben Stunden sollte der Flug über Timor-See dauern. Wegen der Schauergeschichten die ihre Kollegen ihr erzählt hatten um sie von Flug abzuhalten ließ sie sich von drei Wasserflugzeugen begleiten die sie im Notfall retten Ohne Probleme trafen sie jedoch in Port ein wo sie von einem begeisterten Publikum wurden.
In fünf Tagen flog sie anschließend über den Australischen Kontinent nach Sydney . Am 2. April 1932 traf sie ein und wurde von Charles Kingsford-Smith und anderen Fliegerkameraden in der Luft begrüßt. „Nie werde ich es mir verzeihen dass zur Eröffnung der Sydney-Hafenbrücke vierzehn Tage zu gekommen bin“ . Elly Beinhorn verbrachte fast einen Monat Sydney wo sie Vorträge hielt und Geld ihren Weiterflug sammelte. Die Australier liebten „das hübsche Mädchen in seiner winzigen Holzkiste“ . Derweil organsierte sie ihre Weiterreise nach Südamerika .
Die Strecke war für die einmotorige zu weit. Also wurde sie zerlegt und einem Schiff nach Neuseeland gebracht. Dort wurde sie umgeladen um Reise über den Stillen Ozean anzutreten. Die Reise dauerte für ihren viel zu lange. In Panama musste sie erfahren dass es nicht sei von dort aus weiterzufliegen da es der gesamten 2000 km der Südamerikanischen Westküste Flugplatz und kein Benzin gäbe. Noch während sich den Kopf darüber zerbrach wie sie Weiterflug organisieren sollte ließ sie die Klemm dem Flugplatz von Panama aufbauen. Sechs Zusatztanks eingebaut und Elly Beinhorn musste viele ihrer (darunter ein Grammophon das sie bis hierher begleitet hatte) Aber nun hatte sie für 11 Stunden
Elly Beinhorn folgte der Küste entlang Cali in Kolumbien . Obwohl sie den Flug optimal vorbereitet war ihr bei der Sache gar nicht Sie flog im Zickzack über alle vorhandenen und Radiostationen damit man im Notfall Bescheid wo sie sich gerade befand. Sie erreichte jedoch ohne Probleme. Von dort flog sie nach Lima ( Peru ) wo sie vom peruanischen Präsidenten als empfangen wurde und vom Luftminister das offizielle Fliegerkreuz verliehen bekam.
Von Lima flog sie weiter nach Arica in Chile . Wegen politischer Unruhen war in Chile Benzin rationiert: jeder bekam nur fünf Liter Woche. Die Deutschen Immigranten in Chile hatte von der berühmten Landsfrau gehört und sammelten Benzinrationen damit sie bis Santiago de Chile weiterfliegen konnte. Dort erfuhr sie – weiteres mal – dass ein Weiterflug über Anden in der kleinen einmotorigen Klemm „völlig ausgeschlossen“ war. Während ihres Aufenthaltes in Santiago dort eine Revolution statt weshalb sie erst festsaß. Sie nutzte die Zeit für Film- Fotoaufnahmen mit der sie ihre Vorträge illustrieren
Der Pass den Elly Beinhorn anfliegen lag auf 5000 m Höhe. Um mit Klemm so hoch steigen zu können musste weiteren Ballast zurücklassen. Das Gepäck sollte ihr Verkehrsmaschine nachgeschickt werden. Sie ließ das Flugzeug mit einem Sauerstoffgerät aufrüsten. Die Strecke nach Mendoza in Argentinien betrug ungefhr 250 km Beinhorn hoffte sie in zwei Stunden bewältigen können. Oben auf dem Pass geriet sie in einen gefährlichen Aufwind . „Es warf mich herauf und herunter dass Hören und Sehen verging. Mitten zwischen den [...] blieb mir alle Augenblicke das Benzin weil durch die furchtbaren Böen der Motor Brennstoff bekam. Ich kam gut auf der Seite an. Aber unter den gleichen Voraussetzungen ich den Flug nicht ein zweites Mal Gern mit einer stärkeren Maschine aber nicht 80 Pferdchen.“
Nach diesem Abenteuer rechnete sie für Flug über die argentinische Pampa mit keinen weiteren Problemen. Wegen einer Zylinderkopfdichtung musste sie jedoch notlanden. Nachdem sie Schaden begutachtet hatte füllte sie nur Öl und flog nach Buenos Aires weiter um Reparatur dort durchzuführen. In Buenos Aires wurde erneut mit allen Ehren empfangen und wurde Anlass zu Anlass weitergereicht.
Von der argentinischen Hauptstadt wollte Elly erst nach Rio de Janeiro fliegen um dort ein Schiff nach zu nehmen. Schlechtes Wetter zwangen sie jedoch bereits in Argentinien an Bord zu gehen. drei Wochen Überfahrt legte die Cape North in Bremerhaven an wo sie von einer Menschenmenge wurde. Im Begrüßungskomittee war auch die glücklose Marga von Etzdorf die ihr persönlich zur Rückkehr mit Maschine gratulierte. Die „Kaffeemühle“ wurde wieder zusammengesetzt am 26. Juli 1932 landete Elly Beinhorn in Berlin.
Nachdem die Reden und Ehrungen verstummt fand sich die Rekordfliegerin mit 16 000 Schulden wieder. Sie wusste nicht ob sie Geld je abarbeiten oder jemals wieder einen finanzieren konnte. Die Rettung kam von Paul von Hindenburg der sie mit dem mit 10 Reichsmark dotierten Hindenburgpokal für die beste sportfliegerische Leistung ehrte. Der Reichsverband der Deutschen Flugzeugindustrie die restliche Summe. Nachdem sich ihre finanziellen so wunderbar von selbst gelöst hatten plante Beinhorn bereits ihr nächstes fliegerisches Abenteuer.
Nach ihrem Weltflug war alles ein einfacher für die „berühmteste Frau Deutschlands“: Mit Reiseberichten und ihren Filmen und Fotos verdiente innerhalb weniger Monate genügend Geld und ein Flugzeug (eine Maschine mit geschlossener Kabine) wurde zur Verfügung gestellt. Von Berlin aus wollte über Konstantinopel und Aleppo nach Kairo fliegen dem Nil entland über Khartum nach Juba dann über Nairobi und Johannesburg nach Kapstadt fliegen.
Auf dieser Reise hatte Elly Beinhorn Probleme als je zuvor. Einerseits machte ihr tragische Tod ihrer Kollegin Marga von Etzdorf schwer zu schaffen. Andererseits kämpfte sie mit den Bürokraten der Kolonialverwaltungen in Afrika. war es beispielsweise für Frauen verboten ohne Geleitschutz den Sudan zu überfliegen. Nachdem ihre Einsprüche (schließlich sie ohne männlichen Schutz die Welt umrundet) fruchteten machte sie sich auf die Suche einem Begleitflugzeug. Zwei Engländer machten sich schließlich Freude die Pilotin zu schützen. Als diese unterwegs notlanden mussten flog Beinhorn – nach Feststellung dass diese sich nicht in Gefahr und nur ein Reifen geplatz war – weiter. In Juba wurde sie jedoch festgehalten ohne Begleiter kein Weiterflug. Alles war sehr als Frau ohne Begleitung war es ihr möglich zu den beiden Engländern zurückzufliegen und einen Schlauch zu bringen. Schließlich bekam sie der britischen Kolonialverwaltung eine Ausnahmebewilligung und konnte den Flug planmäßig fortsetzen und abschließen.
Elly Beinhorn verfügte nun über eine 32 mit einem 160-PS-Motor Kabine und drei Damit wollte sie die historischen Städte der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Südamerika besuchen. Ein Flug alleine dorthin hätte jedoch nicht gelohnt weshalb sie diese Reise einem Besuch der USA verband.
Beinhorn reiste wiederum per Schiff auf amerikanischen Kontinent . In Chichen Itza verbrachte sie einige Wochen und erforschte Ruinen auf eigene Faust. Anschließend flog sie die Vereinigten Staaten.
In Los Angeles traf sie zu ihrem großen Vergnügen Stephen wieder mit dem sie zu Beginn Weltfluges einige Zeit lang gemeinsam geflogen war. besuchte sie die von ihr bewunderte Amelia Earhart in Kansas - sie war hingerissen von ihrer und Natürlichkeit. Den geplanten Besuch bei Anne Morrow und Charles Lindbergh ließ sie fallen als sie erfuhr zu eben dieser Zeit der Prozess gegen Entführer ihres Babies stattfand.
Überall wo sie auf ihrem Amerikaflug hielt Elly Beinhorn Vorträge und zeigte ihre Sie wurde von den Pilotinnen der Ninety Nines eingeladen „um mit ihnen zu sprechen und zu . Gemeinsam mit Thea Rasche nahm sie Dampfschiff zurück nach Deutschland.
Mit einer Messerschmitt Me 108 plante Beinhorn einen Rekordflug der besonderen Art. In Stunden wollte sie von Deutschland nach Asien wieder zurück fliegen. Sie ließ dazu in eleganten Viersitzer zwei größere Zusatztanks einbauen.
Am 13. August 1935 um halb vier in der Frühe sie in Gleiwitz . Um 6 Uhr hatte sie bereits Länder überflogen. Um 9 Uhr 20 erreichte die asiatische Seite des Bosporus landete auf Rollfeld von Jeshilkoy zwischen um aufzutanken und sich nach einer knappen Stunde Pause wieder den Heimweg. Da sie Berlin anflog musste 450 km mehr bewältigen als auf dem Kurz vor Berlin geriet sie in eine (wegen der die Lufthansa ihre Flüge nach abgesetzt hatte) erreichte jedoch trotz großer Schwierigkeiten Tempelhof. Um 18 Uhr 08 landete sie 3470 zurückgelegten Kilometern. Ihr ehemaliger Fluglehrer Ernst Udet begrüßte sie persönlich in Berlin mit Worten „das hast du ganz nett gemacht“ .
Im September 1935 besuchte Elly Beinhorn Autorennen auf dem Masarykring bei Brünn und lernte dort den Rennfahrer Bernd Rosemeyer kennen. Bald hatten die beiden ein Beinhorn verspürte jedoch nicht den Wunsch zu Sie befand sich auf dem Höhepunkt ihrer durfte die neuesten Sportflugzeuge testfliegen und konnte vor Anfragen für Vorträge kaum retten. Das wollte sie vorerst nicht aufgeben. Bernd Rosemeyer sie jedoch überzeugen und am 13. Juli 1936 fand die Hochzeit statt.
Pünktlich zum Hochzeitsfest wurde ihre brandneue Taifun (Me 108) geliefert und sie begann mit den Versuchsflügen für einen neuen Rekordflug 24 Stunden über 3 Kontinente). Während sie neue Maschine einflog trainierte Rosemeyer auf dem Nürburgring für den GP von Deutschland.
In Berlin fanden die Olympischen Sommerspiele Rosemeyer trainierte in Livorno und Elly Beinhorn über Konstantinopel nach Damaskus . Dort war der Startpunkt für ihren Rekordflug der sie in einem Tag über Kontinente führen sollte. Am 6. August 1936 startete sie um zwei Uhr morgens. Sonnenaufgang hatte sie Kairo erreicht wo sie zwischenlandete. Von Kairo sie über das Mittelmeer nach Athen. Als sie sich von nach Berlin aufmachen wollte riss ihr ein auf dem Rollfeld das Seitenruder weg. Die Techniker der Deutschen Lufthansa Ort reparierten den Schaden so schnell wie und Beinhorn konnte ihren Flug planmäßig fortsetzen. 3750 Kilometern landete sie am Abend wohlbehalten Berlin Tempelhof wo sie von ihrem Mann erwartet wurde.
Auf ihrer verspäteten Hochzeitsreise ins südliche ließ sich Rosemeyer von Elly Beinhorns „Flugverrücktheit“ Bald nahm er Flugstunden und kaufte sich Klemm KL 35.
Am 12. November 1937 kam in Berlin Bernd Rosemeyer Junior Welt. Elly Beinhorn war auch während ihrer geflogen was ihr scharfe Kritik einbrachte. Jedoch am 28. Januar 1938 kam Bernd Rosemeyer bei einem Rekordversuch der Autobahn nahe Darmstadt mit einer Geschwindigkeit 430 km/h von der Straße ab prallte einen Baum und war augenblicklich tot. Elly war am Boden zerstört.
Elly Beinhorn flüchtete in die Luft. wollte sich „die Augen und das Herz ausblasen“ ließ den kleinen Bernd bei seinen und flog über Persien nach Indien und Siam . Sie wollte vergessen „fliegen und vorwärts denken“ . Über die Türkei den Balkan und Ungarn flog sie zurück.
Im Herbst 1939 begann der Zweite Weltkrieg und an Sportfliegerei war nicht mehr denken. Elly Beinhorn musste vorerst am Boden ihre Taifun tat Dienst als Kuriermaschine bei der 1941 heiratete Elly Beinhorn erneut und 1942 kam ihre Tochter Stephanie zur Welt. wäre auch für eine Frau möglich gewesen der deutschen Luftwaffe mitzufliegen: Beate Uhse Hanna Reitsch und Gräfin Schenk von Stauffenberg taten dies aber Elly Beinhorn hatte kleine Kinder um die sie sich kümmern Ihre Wohnung in Berlin wurde ausgebombt – ihre Erinnerungsstücke an ihre Flüge verbrannten dabei und die Familie zog nach Ostpreussen um. die Front immer näher rückte flüchtete sie ihren Kindern quer durch das zerbombte Deutschland fand schließlich in Trossingen (Nähe Freiburg im Breisgau ) eine neue Heimat.
Nach dem Zweiten Weltkrieg durften deutsche vorerst nicht fliegen. Ungeduldig wartete Elly Beinhorn den Moment wo sie sich wieder in Luft erheben konnte. Oft besuchte sie den in der Schwäbischen Alb und eines Tages Spätsommer 1948 fragte sie der französische Kommandant des (der sie kannte) ob sie fliegen wolle. lernte sie Segelfliegen. Im Frühjahr 1951 erneuerte sie in der Schweiz mit gemieteten Piper ihren Pilotenschein (in Deutschland war dies noch verboten). Für eine Illustrierte flog sie Journalistin und Fotografin nach Italien Afrika Finnland in andere Länder.
Als in Deutschland das Fliegen wieder wurde erneuerte Elly Beinhorn auch ihren Kunstflugschein. 1959 nahm sie erfolgreich am 13. Powder Puff Derby teil und gewann die Goldmedaille im Sternflug. 1963 wurde sie Erste in der Kategorie beim Europaflug sowie Zweite beim Alpen-Sternflug. Mit Kindern zog sie nach Freiburg im Breisgau sie Bücher und Hörspiele für den Rundfunk
1979 gab die nun 72jährige ihren Pilotenschein ab.