Fahrenkamp kam nach einer vorwiegend praktischen in Aachen nach Düsseldorf wo er von 1909 bis 1912 im Büro des Architekten Wilhelm Kreis Ab 1911 war er an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf zunächst als Assistent dann als Hilfslehrer. Als Architekturabteilung der Kunstgewerbeschule 1919 auf die Kunstakademie überging wurden Fahrenkamp seine Lehrerkollegen zu Professoren der Akademie. In 1920er Jahren gehörte er zu den prominentesten Deutschlands. Unter Beibehaltung traditioneller Grundkonzeptionen verstand er zeitgenössische Tendenzen (expressionistische Architektur Neues Bauen ) aufzunehmen und ausgleichend umzusetzen. Sein wohl Bau ist das 1930-1932 erbaute "Shell-Haus" in Fahrenkamp verfügte über gute systematisch ausgebaute und Kontakte in die Kreise der rheinisch-westfälischen Industrie ebenfalls in nicht geringem Maße zu seinem beitrugen.
Nach dem Scheitern des weltanschaulich (nationalsozialistisch) Direktorates von Peter Grund übernahm Fahrenkamp 1937 kommissarisch) die Leitung der Düsseldorfer Kunstakademie. Er die Ausbildung stärker an praktischen Bedürfnissen und auch hier die Kooperation mit der Industrie. verstand sich und seine Arbeit als unpolitisch damit aber vermutlich nur wegen bester Kontakte das Umfeld von Hermann Göring bestehen. Völlig unverständlich blieb es ihm auch daß er nach 1945 in den der Kulturpolitik wegen seiner hohen Position im Reich als nicht mehr tragbar galt und wurde. Während sich andere Künstler erfolgreich gegen Behandlung wehrten und schließlich sogar ihre Vergangenheit unter den Teppich kehren konnten zog sich schmollend aus der Öffentlichkeit zurück. Von dieser unbeachtet blieb er jedoch bis zu seinem ein vielbeschäftigter Architekt.