Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der deutsche Maler Emil Nolde (* 7. August 1867 in Nolde † 13. April 1956 in Seebüll) wurde als Emil Hansen geboren. Seit 1902 nennt er sich nach seinem Heimatdorf deutsch-dänischen Grenzland. Nolde zählt zu den führenden des Expressionismus und gilt als einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts . Er ist bekannt für seine ausdrucksstarke
Von Herbst 1913 bis Sommer 1914 unternahm er eine Reise in die
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Noldes Bilder in Museen beschlagnahmt zum Teil in der Ausstellung " Entartete Kunst " gezeigt. Obwohl er ab 1941 einem Malverbot unterlag malte er heimlich Aquarelle die er als seine "Ungemalten Bilder"
Das Werk Noldes umfasst neben Gemälden Farblithographien und klein- bis großformatige Aquarelle . Seine Motive sind sehr vielfältig er unter anderem Landschaften religiöse Motive oder das Nachtleben. Bekannt wurde er auch durch die von seiner Südsee -Reise als Mitglied der medizinischen "Deutsch- Neuguinea -Expedition" die ihn durch Moskau Sibirien Korea Japan und China führte.
Das Leben des Künstlers Emil Nolde sich in dem Roman Die Deutschstunde von Siegfried Lenz .
Ursula Peters: Moderne Zeiten. Die Sammlung zum 20. Jahrhundert in Zusammenarbeit mit Andrea Legde Nürnberg ( Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum Bd.3) insb. S.11-120 passim.