Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Emil Rosenow


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Emil Rosenow (* 9. März 1871 in Köln ;† 7. Februar 1904 in Schöneberg /Berlin) war ein deutscher Schriftsteller .

Leben

Er war der Sohn eines Schuhmachermeisters mit 14 Jahren (1885) Vollwaise. Als Buchhändlerlehrling Bankangestellter verdiente er zunächst seinen Lebensunterhalt. Ab 1886 gibt er den "Kölner Humorist" heraus schreibt seinen ersten Roman "Die Ungerechtigkeit des Lebens". 1888 tritt er in die SPD ein und arbeitet beim "Kölner Anzeiger" der "Elberfelder Freien Presse" die "Neue Welt" - Organe) und den "Wahren Jakob" mit.

Von 1892 – 1898/99 lebt er Chemnitz wo er als Redakteur der SPD Arbeiterzeitung "Der Beobachter" schreibt. Über ihn urteilt Schreck die Schwester von Anna Ludwig: "Damals ein unbekannter junger Mann entwickelte sich Emil als wertvolle Hilfe für die Zeitung. Seine u. Artikel ließen die Parteigenossen aufhorchen." In Chemnitzer Jahren verfasst er eine für Chemnitz sozialreformatorische Schrift zur Verbesserung der Lage der Arbeiter wirkt als Dozent für Geschichte im hält als Agitator und Reichstagswahlkandidat in Chemnitz Chemnitz–Land und vielen Erzgebirgskreisen zahlreiche Reden die 1898 als jüngsten Abgeordneten des Deutschen Reichs 20. sächsischen Wahlkreis in den Reichstag bringen. 1894 ist E.R. mit Marie Anna Ludwig Tochter des Druckereibesitzers und Herausgebers der Chemnitzer "Der Beobachter" verlobt. Mehrmals wird er in mit Gefängnis bestraft und sitzt so z.B. sechs Monate Haft wegen "Verächtlichmachung von behördlichen auf dem Kaßberg ab. Nach seiner Freilassung ihn ein polizeiliches Schreiben:

An den Redakteur Herrn Rosenow

Die unterzeichnete Königliche Amtshauptmannschaft hat beschlossen (...) auf Grund von § 1 2 1 des Gesetzes vom 15.04.1886 den Aufenthalt den Orten Gablenz bei Chemnitz Niederhennersdorf Hilbersdorf Altendorf Kappel Markersdorf Neukirchen Grüna Thalheim und auf die Dauer von zwei Jahren zu da (...) zu befürchten ist dass Ihnen Aufenthalt in den genannten Orten in welchen Vereine bestehen (...) in besonderem Grade die zur Wiederholung von Rechtsverletzungen darbieten (...) und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verursachen werde (...).

Chemnitz 6.7.1896 Königliche Amtshauptmannschaft Dr. Rumpelt

Nach einer polizeilichen Durchsuchung muss Rosenow Drängen Ludwigs aus der Gartenstr. 29 in Brückenstr. 7 (3.Stock) umziehen. Am 8.03.1897 heiratet Marie Anna Ludwig mit der er in Jägerstr.2 Matthesstr. 21 (2.Stock) u. die Wilhelmstr.39 in etwa Straße der Nationen 107) umzieht. 1898 redigiert er die "Rheinisch-Westfälische Arbeiterzeitung" und 1900 nach der Geburt der Kinder Annemaria Marianne mit seiner Frau nach Berlin über seiner Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter. 1903 wird er aus dem Wahlkreis Zschopau-Marienberg in den Reichstag Er stirbt am 7.02.1904 in Berlin-Schöneberg.

Regionaler Bezug (hier klicken)

In Rosenows erzgebirgischer Komödie wird ein der Sachschaden anrichtet von der Gemeindeverwaltung in genommen und vom Gemeindediener gebraten. Der Gemeindediener die hohe Verwaltung werden vom Besitzer des angeklagt. Darüber macht sich das Volk lustig.

Werke

  • Kater Lampe (1902) Komödie
  • Die im Schatten leben (herausgegeben 1911) Arbeiterschauspiel

Romane

  • Die zehn roten Taler (1898);
  • Kapital (1898);
  • Vehse E. R. (Hrsg.) Geschichte des preußischen (1903);
  • Wider die Pfaffenherrschaft Bd. 1 (1904)/Bd. 2 fortgeführt von H. Strobel
  • Gesammelte Werke (1906)
  • Gesammelte Dramen (1912)




Bücher zum Thema Emil Rosenow

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Emil_Rosenow.html">Emil Rosenow </a>