Emilia Galotti ist ein Drama der Aufklärung das nicht dem damals vorherrschenden französischen entspricht. Obwohl die Liebe das Zentralthema der Tragödie ist gilt Emilia Galotti als hochpolitisches Der willkürliche Herrschaftsstil des Adels steht der neuen aufgeklärten Moral des Bürgertums gegenüber. Alle feudalen Vorstellungen Liebe und Ehe treffen somit auf den empfindsamen Liebesdiskurs der Bürger. Diese Kombination macht Stück so brisant.
Der absolutistisch regierende Prinz von Guastalla ist seit ersten Begegnung mit dem bürgerlichen Mädchen Emilia davon besessen sie zu besitzen. Er gibt intriganten Kammerherrn Marinelli freie Hand ihre bevorstehende mit dem Grafen Appiani zu verhindern. So Appiani auf dem Weg zu seiner Hochzeit einem Überfall auf Marinellis Geheiß von bezahlten ermordet. Emilia wird auf das in der gelegene Lustschloss des Prinzen in scheinbare Sicherheit erkennt jedoch im Gegensatz zu ihrer Mutter die wahren Zusammenhänge der Intrige nicht. Die wegen Emilia verschmähte Gräfin des Prinzen ehemalige Geliebte erzählt Emilias Vater schließlich auch eintrifft von Appianis Tod und diesem einen Dolch um Appiani und sie selbst zu Doch Oduardo hat nicht den Mut den zu erstechen sondern überlässt Gott die Rache. die in der Obhut des Prinzen bleiben fleht ihren Vater an sie zu erstechen sie fürchtet den Verführungen des Prinzen nicht zu können. Um die Tugend seiner Tochter wahren gibt Oduardo schließlich nach und ersticht