Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Empfängnisverhütung fasst man verschiedene Methoden und Vorkehrungen die vor und/oder während des Geschlechtsverkehrs bzw. danach genutzt werden um eine Schwangerschaft der Frau zu verhindern.
Verhinderung der Einnistung eines entstandenen Embryo in Gebärmutter -- der Embryo stirbt ab und ausgeschieden.
Aus ethischen Gründen werden Methoden der Art teilweise von den christlichen Kirchen im und im Judentum abgelehnt da für Teile Gemeinschaften das menschliche Leben mit der Verschmelzung Ei und Samenzelle beginnt und nicht erst der Einnistung und unter dieser Perspektive der die Tötung menschlichen Lebens darstellt. Einige Gruppen z.B. die Katholische Kirche lehnen auch manche Methoden der 1. Art ab lassen andere zu unter Verweis auf das Naturrecht .
Zur ersten Gruppe gehören u.a. die beschriebenen Natürlichen Methoden das Kondom das Diaphragma die Sterilisation. Zur zweiten Gruppe gehört u.a. "Spirale". Die "Pille" und andere hormonelle Methoden beide Mechanismen sodass wenn die Verhinderung der des Embryos einmal fehlschlägt zumindest die Einnistung wird.
Von manchen Personen werden die Verhütungsmittel ersten Methode akzeptiert solche der zweiten Methode mit Abtreibung gleichgesetzt und abgelehnt.
Im folgenden werden die verschiedenen Methoden Empfängnisverhütung aufgezählt und eingeordnet. Zur Beurteilung der der verschiedenen Methode dient der Pearl-Index . Der Pearl-Index gibt als Versagerquote an von 100 Frauen schwanger werden wenn sie ein Jahr hinweg mit der angegebenen Methode Der Pearl-Index einer bestimmten Methode schwankt in verschiedenen Untersuchungen durchaus. Dies liegt vorallem daran Faktoren die Untersuchungen in ihrer Beurteilung berücksichtigen. eine grobe Orientierung ist der Pearl-Index sicherlich geeignet.
Die Sicherheit der meisten Methoden hängt entscheidend von der richtigen Anwendung ab. Einige erfordern sehr viel Selbstdisziplin und einen geregelten wie etwa die Temperatur-Methode aber auch die Ursache des Versagens von Verhütungsmethoden sind meist
Bei den Natürlichen Methoden der Empfängnisverhütung werden die fruchtbaren bzw. Tage im Zyklus der Frau bestimmt um ungeschützten Geschlechtsverkehr wärend der unfruchtbaren Tage haben können bzw. wärend der fruchtbaren Tage auf zu verzichten (oder auf andere Methoden z.B. Methoden zurückzugreifen).
Nicht so traditionell sondern auf modernster beruhend ist die Messung der am Zyklus Hormone im morgendlichen Urin der Frau. Aus Hormonkonzentration lassen sich ähnlich wie bei der Rückschlüsse auf die fruchtbaren Tage ziehen.
Hormon-Messung mittels Computer; Pearl-Index ca. 6
Eine eher mechanische Methode der natürlichen ist der
Die mechanischen Methoden der Emfängnisverhütung haben Ziel den Kontakt von männlichem Sperma und Eizelle unabhängig von fruchtbaren oder unfruchtbaren Tagen verhindern.
Die Verhütungsmethode der Spirale verändert durch von Kupfer-Ionen in der Gebärmutter das Mileu der Gebärmutter. So verhindert die Spirale zum das durchwandern der Spermien durch die Gebärmutter zum anderen (wenn die Spermien die Eizelle erreicht haben sollten) die Einnistung der Eizelle der Gebärmutterschleimhaut.
Hormonelle Verhütung durch die Frau verhindern Teil die Einnistung eines entstandenen Embryo in Gebärmutter und/oder die Entstehung einer Eizelle (Verhinderung Eisprunges). Die häufigsten eingesetzten Hormone sind Östrogene Gestagene und/oder Progesteron .
Chemische Verhütungsmethoden werden meistens als ergänzende zum Beispiel zusätzlich zum Pessar . Als alleinige Methode sind die chemischen aufgrund ihrer Unsicherheit (Pearl-Index von 3 bis nicht zu empfehlen.
Die Wirkung dieser Präparate liegt auf zum einen auf dem Aufbau einer vor Muttermund liegenden mechanischen Barriere für die Spermien zäher Schleim oder Schaum). Die zweite Wirkungsweise die chemische durch Spermizide zur Abtötung der Spermien und/oder dem von Säuren vor dem Muttermund zur Hemmung der der Spermien.
In der Diskussion um Verhütung ist Thema die ungleiche Verteilung der Verantwortungsübernahme für sichere Verhütung zwischen Mann und Frau (Männer mehr Verantwortung für die Verhütung übernehmen und Verantwortung nicht auf die Frau abwälzen. Nach Motto: Nimm doch die Pille... ).
Auch wenn ein Grund für die Verantwortungsübernahme durch die Männer in unserer patriarchalisch geprägten Gesellschaft liegt so gibt es medizinische Gründe weshalb Männer weniger häufig die Rolle in der Verhütung übernehmen.
Im Folgenden werden die möglichen Varianten Verhütung durch den Mann besprochen um die Aussage verständlich zu machen.
Natürliche Methoden
Da ein gesunder zeugungsfähiger Mann immer fruchtbar ist also kontinuierlich zeugungsfähige Samenfäden produziert diese bei einer Ejakulation ausstösst gibt es den Mann keine unfruchtbaren Tage. Die einzige natürliche Methode die den Mann angewandt werden kann ist die Coitus Interruptus und diese kann nicht als bezeichnet werden.
Mechanische Methode
Unter den Mechanischen Methoden ist für Mann die einzig mögliche aktive Methode die eines Kondoms. Denn nur ein Kondom verhindert als aktiv vom Mann anwendbare Methode - das das Sperma des Mannes ein Ei Frau befruchten kann. Andere mechanische Methoden stehen zur Verfügung. (Nebenbei ist das Kondom der wirksame Schutz vor beim Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten .)
Sterilisation
Hier liegt bei einer festen Partnerschaft die Verantwortung auf der Seite des Mannes. einen Mann ist die Sterilisation ein sehr chirurgischer Eingriff ungefähr so als schnitte man in den Finger. Es werden nur zwei Hautschnitte am Hodensack gemacht die unkompliziert verheilen.
Für eine Frau ist die Sterilisation größerer chirugischer Eingriff in die Bauchhöhle. Es zwar äußerlich ebenfalls nur kleine Schnitte gemacht die dann aber endoskopische Geräte tiefer in Bauchhöhle eingeführt werden. Die Verletzungen sind deutlich und die Heilung kann häufiger mit schweren verbunden sein.
Hormonelle Verhütung
Das Problem bei der hormonellen Verhütung den Mann ist das die kontinuierliche Spermienproduktion Mannes genauso dauerhaft unterdrückt werden muß. Dies eine viel höhere Dosis an Hormonen und dadurch auch eine wesentlich stärkere Belastung des des Mannes durch Nebenwirkungen. Bei Frauen kann Hormonmenge je nach Zeitpunkt im Zyklus variiert und so die Belastung deutlich verringert werden. der männlichen Physiologie gibt es kein natürlichen Mechanismus mit die Spermienproduktion eingestellt wird während in der Physiologie für die Dauer einer Schwangerschaft z.B. gesteuert keine weiteren Eizellen heranreifen.
Andere Methoden
Postkoitale Verhütung ist logischerweise durch den nicht möglich ebenso ist eine chemische Verhütung möglich.
Die Möglichkeiten für den Mann aktiv verhüten sind z.Z. auf die Verwendung von beschränkt. Hierdurch wird der Mann nicht aus Pflicht genommen mit seiner Partnerin gemeinsam die zu besprechen und gemeinsam - auch in Anwendung von Verhütungsmethoden die aktiv von der durchgeführt werden - Verantwortung für die Geburtenkontrolle übernehmen.
(Im Hinblick auf die Verminderung der Gefahr Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten liegt der Verantwortungsschwerpunkt deutlich auf Seiten Mannes da nur das Kondom beim Geschlechtsverkehr Schutz vor der Krankheitsübertragung bietet.)
Laut Statistik verhüten in Deutschland 54 mit der Pille 13 5 Prozent mit Spirale 19 Prozent mit dem Kondom und 7 Prozent mit Sterilisation. Nur rund 6 Prozent wählen andere Methoden. Aufgrund der neuen wird sich dieses Verhältnis wahrscheinlich bald ändern Zuspruch des Nuva-Ringes ist beispielsweise sehr hoch.
Die Sicherheit der verschiedenen Methoden zur wird mit dem Pearl-Index angegeben.
Diese beiden Stichpunkte sind im eigentlichen keine Verhütungsmethoden denn zum Zeitpunkt ihres Einsatzes schon eine Schwangerschaft. Sie sollen hier der halber und zur Abgrenzung von der Pille danach aufgeführt sein.