Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Empirische Sozialforschung ist die systematische methodenorientierte Erhebung und Interpretation von Daten über Gegebenheiten und Vorgänge im soziokulturellen Die Forschungsergebnisse dienen der Überprüfung von Hypothesen und Theorien der Gewinnung von neuen Erkenntnissen und der Fundierung von rationalen Planungs- und Entscheidungsprozessen der Bewältigung von praktischen Problemen.
Die empirische Sozialforschung entwickelte sich im 17. und 18. Jahrhundert aus verschiedenen Disziplinen u.a. der Statistik . Im 19. Jahrhundert diente sie (hauptsächlich in den USA) Untersuchung von Integrationsproblemen und Armut . Im 20. Jahrhundert entwickelte sich in den Niederlanden und zunächst die Soziographie als direkter Vorläufer der empirischen Sozialforschung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Meinungs- und Marktforschung in den Mittelpunkt rückte.
Insbesondere in den Sozialwissenschaften gibt es eine hitzige Diskussion darüber es besser ist Messungen mittels qualitativer Methoden oder quantitativer Methoden durchzuführen. Der Vorteil quantitativer Methoden liegt dass sich die Messergebnisse mit algebraischen (Addition beziehungsweise den darauf basierenden stochastischen Methoden ( Mittelwert Varianz etc.) weiter verarbeiten lassen. Qualitative Sozialforschung sich traditionell durch ein Misstrauen gegenüber der quantitativer Erhebungsmethoden aus: Kritisiert wird vor allem mangelnde Offenheit die Künstlichkeit der Erhebungssituation und Ausblendung sozialer Phänomene die nicht in den Methoden erfasst werden. Sie versucht Soziales tiefergründiger erforschen und verborgene Sinnstrukturen sichtbar zu machen.