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Empowerment


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Mit Empowerment bezeichnet man Strategien und Maßnahmen die sind das Maß an Selbstbestimmung und Autonomie Leben der Menschen zu erhöhen und sie die Lage zu versetzen ihre Belage (wieder) selbstverantwortet und selbstbestimmt zu vertreten und zu Empowerment bezeichnet dabei sowohl den Prozess der als auch die professionelle Unterstützung der Menschen Gestaltungsspielräume und Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen. Deutschen wird Empowerment gelegentlich auch als Selbstkompetenz bezeichnet.

Empowerment bildet in der Sozialpädagogik /psycho-sozialen Arbeit einen Arbeitsansatz ressourcenorientierter Intervention. Im politischer Bildung und demokratischer Erziehung wird Empowerment als Instrument betrachtet die des Bürgers/der Bürgerin zu erhöhen. Im Empowerment auch ein Schlüsselbegriff in der Diskussion um Förderung des bürgerschaftlichen Engagements . Empowerment als Konzept das sich durch Abwendung von einer defizitorientierten hin zu einer Wahrnehmung auszeichnet findet sich zunehmend auch in in der Erwachsenen- und Weiterbildung in der narrativen Biografiearbeit und der Selbsthilfe .

Inhaltsverzeichnis

Empowerment in der sozialen Arbeit

Das Konzept des Empowerment stellt dem der Sozialpädagogik/Sozialarbeit noch immer verbreiteten defizitären Blickwinkel ein mit Mängel behaftetes Klientel eine Ausrichtung die Potenziale und Ressourcen der Menschen gegenüber. Vordergrund dieses Ansatzes steht die Stärkung (noch) Potenziale und die Ermutigung zum Ausbau dieser Empowerment im soziapädagogischen Handlungsfeld versucht also Menschen der (Rück-)Gewinnung ihrer Entscheidungs- und Wahlfreiheit ihrer Lebensgestaltung zu unterstützen und sie zur Weiterentwicklung motivieren. Soweit es sich um die Arbeit z.B. Alten Behinderten und psychisch Erkrankten handelt Empowerment bis zu einem höchst möglichen Maß Autonomie führen und die Betroffenen immer wieder über erlebte und selbst gesetzte Grenzen hinauszugehen.

Empowerment und neues bürgerschaftliches Engagement

In der Diskussion um das neue Engagement als moderne Variante des Ehrenamtes wird Wert auf die Förderung der Selbstkompetenz der und Bürgerinnen gelegt. Das ehrenamtliche Engagement soll nicht mehr durch unbezahlte Arbeit und "Ehre" die Übernahme von Ämtern in Vereinen und definieren sondern soll dem engagierten Mitbürger eine bieten seine Belange selbst in die Hand nehmen. Nach den Jahrzehnten der staatlichen Rundumversorgung dem Ausbreitung des Expertentums in denen der des Laien des normalen Bürgers außerhalb seiner Privatsphäre mehr eingeschränkt wurde soll jetzt eine Rückbesinnung die Laienkompetenzen erfolgen und der Beitrag der zur Lösung von gesellschaftlichen Problemen gewürdigt werden. Engagement soll dem Einzelnen die Möglichkeit bieten gestaltend in der Gemeinschaft mitzuwirken und über Tätigkeit seine Kompetenzen z.B. durch Fortbildung zu erweitern.

Empowerment-Zirkel

Zunehmend findet die Idee des Empowerment Eingang in Managementkonzepte . Als "Empowerment-Zirkel" wird der stärkenorientierte Ansatz zu einem Instrument der Organisationsentwicklung . Die fachübergreifend organsierten Empowerment-Teams haben als der Qualitätszirkel eine Verbesserung der Organisationskultur eine Stärkung der Motivation und der der Mitarbeiter zum Ziel. Durch flache Hierarchien an Entscheidungen Öffnung von Gestaltungsräumen eine positive Teamkultur Selbst evaluation Übernahme von Verantwortung für Ergebnisse und Weiterlernen soll eine subjektive Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen werden die eine optimale Nutzung der vorhandenen und Fähigkeiten erlaubt.

Literatur

  • Norbert Herriger Empowerment in der sozialen Arbeit Kohlhammer: 2002 ISBN 3170171410

Weblinks

Empowerment.de



Bücher zum Thema Empowerment

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