Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Engelbert I. von Berg (* 1185 oder 1186 ; † 7. November 1225 bei Gevelsberg ; später auch genannt der Heilige ; in der Zählung derer von Berg er Graf Engelbert II. von Berg aber einfach Graf Engelbert von Berg (siehe auch war Erzbischof von Köln.
Ab 1198 war er als Propst von St. Georg in Köln belegt. Von 1199 bis 1203 war ebenfalls als Domprobst zu Köln 1203 wurde er zum Bischof von Münster 1206 wurde er wegen seiner Unterstützung für Adolf I. von Altena von Papst Innozenz III. gebannt und als Bischof abgesetzt. 1208 wurde er begnadigt. 1210 war er Probst von St. Severin Im Jahr 1212 nahm er an einem Kreuzzug gegen die Albigenser teil.
Im Jahre 1218 starb sein Bruder Graf Adolf III. Berg ohne männlichen Nachkommen. Der Herzog Walram von Limburg wollte sich die Güter aneignen. fühlte sich dazu berechtigt da sein Sohn (später Herzog Heinrich IV. von Limburg) mit der Tochter (bzw. ältesten Tochter?) Graf Adolf von Berg verheiratet war. Genau so wie auf die Güter des Erzbistums bedacht war er auch um seine eigenen Güter. Nach Recht war er der Erbe. Er gewann Streit in zwei Fehden (was immer das heißen mag?) obwohl der Herzog von Limburg mit dem Herzog Kleve zusammentat. Im Jahr 1220 wurde Frieden geschlossen und Limburg durch Jahresrente abgefunden. Wahrscheinlich hatte Engelbert auch die Beziehungen zu Kaiser Friedrich II. . 1220 wurde er Reichsprovisor ( Reichsverweser ) und Vormund dessen Sohns Heinrich den er im 1222 in Aachen zum König Heinrich_VII. krönte. blieb bis zum Tode dessen Vormund und damit die politisch stärkste Person des Reiches.
Walther von der Vogelweide : "l'Swes leben ich lobe des tot wil ich iemer klagen so we im den werden fürsten habe erslagen von Kölne! des duz in diu erde mac getragen! .ne kan im nach siner schulde keine vinden: im waere alze senfte ein eichin umb sinen kragen.in wil sin ouch niht noch zerliden noch schinden noch mit dem zerbrechen noch ouch dar uf binden: ich allez ob diu helle in lebende welle ( Wes' Leben ich lobe dessen Tod will immer beklagen - So wehe dem der den Fürsten von Köln erschlagen hat! Wehe darüber die Erde ihn noch tragen mag! Ich gemessen an seiner Schuld keine passende Marter Für ihn wäre allzu sanft eine Schlinge Eichenseil anzulegen um seinen Hals. Ihn auch verbrennen weder an Gliedern zerstückeln noch ihm Haut abziehen weder mit dem Rade zerbrechen ihn darauf binden: Ich warte bloß darauf die Hölle ihn nicht bei lebendigem Leibe will.)
Sein Leichnam wurde im Kölner Dom begraben und seine Gebeine werden heute einem barocken Schrein den Erzbischof Ferdinand von Bayern fertigen ließ aufbewahrt. Er wird in als Heiliger verehrt wurde aber nie offiziell gesprochen.
Sein Nachfolger Heinrich von Müllenark beauftragte Mönch Caesarius von Heisterbach eine Biografie zu verfassen wahrscheinlich um Heiligsprechung vorzubereiten.