Die Engelstrompete kommt urprünglich aus Peru und Chile . Inzwischen ist sie jedoch auch als Zierpflanze in Europa verbreitet. Sie verträgt keinen Frost. Sie bis zu 5 Metern hoch werden.
Blüte: Juni bis Januar (nur bei Temperatur von 18-22°C sonst kürzer). Einzeln hängend 25 cm lang in vielen Farben (weiß orange rot) mit fünf nach oben aufgerollten gefärbten Saumspitzen. Fruchtkapsel: fünf Monate nach der hängend eiförmig behaart. 2 Samenpakete aus je 25 Samen. Samen: grau runzelig nierenförmig
Scopolamin (bis zu 80%) Hyoscamin Atropin . Diese wirken zentralerregend oder zentralsedierend und den peripheren Kreislauf und das Vegetativum. Eine Blüte enthält nur schwer bestimmbare Menge an Inhaltsstoffen durchschnittlich 0 65 mg Scopolamin und ca. 0 2 mg Atropin .
Kritische Dosis
schon kleinste Mengen können nach Literaturangaben Symptomen führen.
Die Kultur von Engelstrompeten im Garten auf dem Balkon ist unproblematisch. Kleine Pflanzen im Frühjahr in den Gärtnereien wie auch reichlich angeboten. Die Pflanzen haben einen sehr Nährstoff- wie auch Feuchtigkeitsbedarf weshalb sie zügig deutlich größere Töpfe umgepflanzt werden müssen. Je Pflanzen- und Topfgröße muß in Abhängigkeit von Witterung ggf. mehrmals am Tag gegossen werden. Dünger fördert die Blühfreudigkeit. Auch ein Auspflanzen den Garten über den Sommer und Herbst möglich. Dies hat den Vorteil einer gleichmäßigeren Der Ballen kann in einen Kartoffelsack getan dies ermöglicht ein leichteres Ausgraben und Verbringen einen Topf im Herbst. Vor den ersten müssen die Pflanzen in frostfreie Räume verbracht Ein radikaler Rückschnitt ist unproblematisch sollte aber die diesjährigen Triebe betreffen um den nächstjährigen nicht zu mindern. Die Überwinterung sollte im hell und kühl erfolgen. Den Ballen nur feucht halten. Eingetrocknete Triebe kürzen. Früher Austrieb magisch die ersten Blattläuse an. Eine Vermehrung Stecklinge ist im Frühjahr und Sommer problemlos. Stecklinge sollten aber bis auf wenige Blätter der Triebspitze entblättert werden.
In den letzten Jahren wurden vorallem Jugendlichen immer wieder Aufgüsse von Blättern oder von Engelstrompeten zur Einnahme als Rauschmittel ( Halluzinogen ) hergestellt. Da die dabei aufgenommene Dosis aber kaum zu bestimmen ist kam kommt es immer wieder zu schwersten Vergiftungen hin zum Tod. Daher ist davon dringenst Bei Vergiftungen ist unverzüglich ein Notarzt zu verständigen.