Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Enkaustik ist ein künstlerischer Malereistil .
Das Wort Enkaustik ist keine Erfindung Zeit sondern wurde schon vor mehr als Jahrtausenden verwendet: Enkaustik leitet sich von dem griechischen Wort enkauston und dieses von enkaio "dem Feuer ausgesetzt" ab.
Die Enkaustik war in ihrer Anwendung die Menschen damals sehr aufwändig und schwierig gerade diese Technik ermöglichte die Blüte der griechischen Malerei.
Bienenwachs diente als Bindemittel für die Farb pigmente . Dieses war durch Importe aus Ägypten und dem Sudan reichlich vorhanden. Besonders geheimnisvoll klingen die der alten Meister die die Herstellung des Punischen Wachses streng geheim hielten.
Die komplizierte und aufwändige Anwendung der führte in der Spätantike jedoch dazu dass sie von anderen ersetzt und abgelöst wurde. Erhalten geblieben sind berühmten ägyptischen Mumienporträts die noch heute eine einmalige Leuchtkraft Frische zeigen. Auch einige wenige sehr alte Ikonen in Enkaustik-Technik sind erhaltengeblieben z.B. im Katharinenkloster auf dem Sinai . Die meisten enkaustisch gemalten Ikonen fielen dem Bilderstreit zum Opfer. Spätere Ikonen verwenden Eitempera statt Enkaustik.
Erst das wieder aufgeflammte Interesse der Neuzeit an antiker Kunst und Kulturen weckte Aufmerksamkeit der Künstler und Forscher. Da die der alten Meister unweigerlich durch Abdunkeln und verloren zu gehen drohen war man geradezu von den Möglichkeiten der Enkaustik-Technik. Zahlreiche Forscher aus den wenigen erhalten literarischen Quellen das der Wachstechnik zu lüften. Heftige Meinungsverschiedenheiten entstanden den Forschern. Letztendlich musste man sich mit Tatsache begnügen dass die Enkaustik-Kunst nie mehr erforscht werden kann. Zu sehr ist die im Dunkeln der Vergangenheit verschwunden.
Heute erleben wir die größte Renaissance Enkaustik-Kunst seit der Antike. Sie wird wohl ihren angestammten Platz neben den etablierten Kunsttechniken und zukünftigen Künstlergenerationen als wichtiges Ausdrucksmittel ihres Schaffens dienen.