Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Fall des Meteoriten von Ensisheim ist einer der ältesten Meteoritenfälle Europas von dem noch Meteoritenmaterial vorhanden ist.
Am Vormittag des 16. November 1492 trat ein 127 kg schwerer Steinmeteorit mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre ein. Der Meteorit zog eine Leuchtspur sich her ziehend unter lautem Donnern über Himmel und landete schließlich in der Nähe elsässichen Städtchens Ensisheim auf einem Acker.
Das Ereignis wurde von zahlreichen Augenzeugen darunter Albrecht Dürer der seine Eindrücke in einer farbigen festhielt. Der Fall erregte großes Aufsehen und durch Flugblätter überregional bekannt. Kaiser Maximilian I. reiste eigens an um Gericht über Donnerstein zu halten. Da er teuflische Mächte Spiel sah ließ er den Meteoriten in legen und in der Pfarrkirche aufhängen.
Im Laufe der Zeit wurden immer Stücke des Meteoriten abgeschlagen die sich heute Museen und Sammlungen befinden. Das Reststück von 75 kg kann im Rathaus von Ensisheim werden.