Aristoteles schuf diesen Begriff der die des Wesens in der Erscheinung ausdrückt. Dabei muss allerdings beachtet werden Aristoteles Wesen und Erscheinung nicht als Einheit
Seine Betrachtung geht von einer Kritik Ideenlehre des Platon aus denn Aristoteles verlegt die Ideen die Dinge. Dieser materialistische Ansatz ist jedoch konsequent da er einerseits den Ideen eine Existenz im Wesen der Dinge zuordnet den aber selbst nur einen Erscheinungscharakter zugesteht.
So fallen bei Aristoteles' Ansatz Materie Idee auseinander d.h. seine Ontologie ist von dualistischem Charakter. Werden und dem Dualismus von Materie und Idee entsprechend Zusammenwirken von Stoff und Form .
Entscheidend ist für ihn die Form der Bedeutung dass sie zugleich Zweck und von Werden und Entwicklung ist. Aristoteles bezeichnete Möglichkeit des Stoffes eine Formierung zu erleiden Dynamis das verwirklichende Formprinzip als Entelechie.
In den Dingen wirken demnach Ideen die Entwicklung selbst bewirken und einem Ziel Dieses Prinzip weist Aristoteles als Begründer der Teleologie aus.
Mit der Entelechie als materieunabhängigem Formprinzip These von der Zielgerichtetheit allen Entwicklungsgeschehens den Materie geschuldeten Dysteleologien sowie der Ganzheitsbezogenheit der hat er Postulate von Lebenstheorien der späteren Geistesgeschichte wie des Vitalismus vorgezeichnet.
Die im Entelechiebegriff enthaltene Teleologie hatte die nachfolgenden Philosophen und Biologen weitrechende Folgen. wurde damit die Lehre vom Sein bei Thomas von Aquin beeinflusst. Die Konstruktion der Monade bei G.W. Leibniz und die Unsterblichkeitsidee bei J.W. v. Goethe bezogen sich auf diese Teleologie und somit eine Anknüpfung für die spätere Naturphilosophie .
So bezieht sich die Akt-Potenz-Lehre bei von Aquin mit einer gewissen Modifikation auf aristotelische Teleologieprinzip. In der Biologie um die vom 19. zum 20. Jahrhundert treten als der Monadenlehre von Leibniz die biolosischen Letztfaktoren wie die Bionten Biogene Idioplassonten u.a. die biologische Eigengesetzlichkeit ergeben sollen.
Goethes Urbild-Theorie die die Idee den der Lebewesen zu Wirkprinzipien ihrer Entwicklung statuierte weitreichende Folgewirkungen auf die morphologischen Lehren bis das 20. Jahrhundert. Alle diese Lehren zeichnen durch die philosophische Auffassung der Trennung von und Bewegung Naturstoff und Naturgesetz aus.
In der Biologie des 19. Jahrhunderts der Entelechiebegriff modifiziert bei H. Driesch in Gedankenmodellen bei bestimmten Experimentalergebnissen auf. Durch Trennung im Zweizellenstadium befindlichen Seeigelkeimen 1891 erhielt er halbgroße aber ganz gebildete Damit war A. Weismanns Prinzip der erbungleichen widerlegt. Andererseits blieb die Frage nach den der ganzheitsbezogenen Regulationsleistung von entwicklungsgestörten Keimen offen. setzte als "Bewirker" zunächst einen Faktor E 1899 ein den er später in bewußter an Aristoteles Entelechie nannte.
Der Unterschied zur Begriffsbildung bei Aristoteles nun darin daß bei ihm die Entelechie Naturfaktor ist der keine geistigen Aktivitäten voraussetzt. hat er die diesem Begriff anlastenden Beschränkungen und den Begriffsumfang durch konkrete biologische Leistungen wie Vererbung und Artwandel erweitert. Trotzdem beinhaltet der Begriff Entelechie bei Driesch noch den idealistischen Ansatz Lebenskraft .