Das silberweiß glänzende Metall ist weich schmiedbar.
In Luft läuft Erbium grau an dann aber recht beständig. Bei höheren Temperaturen es zum Sesquioxid Er 2 O 3 . Mit Wasser reagiert es unter Wasserstoffentwicklung Hydroxid. In Mineralsäuren löst es sich unter Bildung Wasserstoff auf.
In seinen Verbindungen liegt es in Oxidationsstufe +3 vor die Er 3+ -Kationen bilden in Wasser rosafarbene Lösungen. Feste sind ebenfalls rosa gefärbt.
Erbium-dotierte Lichtwellenleiter werden für optische Verstärker verwendet die der Lage sind ein über Glasfasern übertragene Lichtsignal zu verstärken ohne es in ein elektrisches Signal zu wandeln.
Erbium (für Ytterby einer schwedischen Stadt) 1843 von Carl Gustav Mosander entdeckt. Allerdings handelte es sich bei vermeintlich reinen Oxid um eine Mischung der aus Erbium Scandium Holium Thulium und Ytterbium. Um die spätere Aufklärung machten sich Chemiker Delafontaine und Berlin verdient. Reines Erbiumoxid 1905 der französische Chemiker Georges Urbain und amerikanische Chemiker Charles James her.