Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. April 2014 

Erbrechen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
 -- Robodoc 02:30 12. Apr 2004  

Als Erbrechen bezeichnet man die schwallartige Entleerung des Magen- oder Speiseröhreninhaltes rückwärts durch die Speiseröhre und den Die medizinischen Fachbegriffe für das Erbrechen sind Emesis und Vomitus .

Foto von Erbrochenem in dem Tauben picken

Es gibt verschiedene Arten des Erbrechens:

  • Bluterbrechen (Hämatemesis)
  • Koterbrechen (Miserere)
  • Galleerbrechen

Das Erbrechen wird durch einen komplizierten vom "Brechzentrum" gesteuert. Beim Brechreflex sind der Hirnnerv (der Nervus vagus) und der Nervus Nerven der Atemwege Nerven für die Bauchmuskeln das Zwerchfell aktiviert.

Die Auslösung des Erbrechens kann indirekt die Rachen- oder Magenschleimhaut die Geruchs- oder oder über das Gleichgewichtsorgan erfolgen.

Auch eine direkte Reizung des "Brechzentrums" mechanische Ursachen wie z. B. erhöhten Hirndruck oder chemische Stoffe löst Erbrechen aus.

Beim Erbrechen geht Flüssigkeit und Magensäure verloren. Auch kann es durch das zu einem Einriss in der unteren Speiseröhre (Mallory-Weiss-Syndrom Boerhaave-Syndrom).

Die Behandlung des Erbrechens sollte sich den Ursachen richten. Bei einer mechanischen Ursache Magendarmtrakt ist eine Magensonde hilfreich. Bei Gleichgewichtsstörungen ein Beruhigungsmittel . Bei Migräne hilft Metoclopramid. Bei Zytostatikanebenwirkungen helfen Setrone (5HT 3 -Antagonisten).

Problematisch bei der Behandlung des Erbrechens die mangelhafte Aufnahme von Medikamenten die in von Tabletten oder Tropfen gegeben werden. Deswegen oft eine parenterale Medikamentengabe und zusätzlich ein Flüssigkeits- und in leichteren Fällen die rektale Verabreichung eines wie Domperidon als Suppositorium notwendig.

Die erbrochene Flüssigkeit kann bei Hinweisen kriminelle Ursachen des Erbrechens als Beweismittel große haben.

Ursachen

Die Ursachen des Erbrechens sind vielfältig reichen von psychischen Störungen zu nicht minder schwerwiegenden Erkrankungen wie Speiseröhrenerkrankungen oder Magen- und Darmerkrankungen. Auch durch Medikamente (sog. medikamenteninduziertes Erbrechen vor allem durch Zytostatika ) und bei Vergiftungen z.B. durch Pilze oder bei übermäßiger kann es zu Erbrechen kommen. Als harmloseste des Erbrechens dürfte jenes bei Hustenanfällen vor kleiner Kinder sein.

Psychische Störungen

Willentlich herbeigeführtes Erbrechen kann ein Symptom Essstörung wie der Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa sein aber auch bei anderen psychischen wie dissoziativen Störungen und hypochondrischen Störungen auftreten.

Siehe auch: Emetikum - Regurgitation - Gastroösophagealer Reflux (GERD) - Ruktation - Rumination - Singultus - Würgen

Weblinks



Bücher zum Thema Erbrechen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Erbrechen.html">Erbrechen </a>