Das Erdferkel (Orycteropus afer) ist die einzige lebende Art der Säugetierordnung der Röhrenzähner (Tubulidentata). Seine Zähne von erwachsene Erdferkel nur noch im hinteren Teil Kiefers überhaupt welche haben sind zu säulenartigen zurückgebildet und haben keine Wurzel. Erdferkel sind Tiere mit dickem Leib ziemlich dickem Hals schmächtigem Kopf mit langen sehr beweglichen Ohren einer lang gezogenen Schnauze. Die Schnauze ist ausgezogen und von einer dehnbaren Haut umschlossen dem langen Kiefer genügend Spielraum zum Kauen Die riemenförmige Zunge ist sehr lang warzenreich durch reichliche Speichelabsonderung immer feucht und klebrig. Erdferkel ist ein Einzelgänger. Es wird bis 1.65m lang und wiegt zwischen 80 und Erdferkel leben in offenen Landschaften und stellen Erdhöhlen und -baue her. Nachts kommt es um auf die Jagd nach Ameisen und Termiten zu gehen. Dafür braucht es seine Sie tragen vorn vier hinten fünf Zehen scharfkantigen Klauen die eine gewisse Ähnlichkeit mit haben: Mit den starken Klauen reisst es betonharten Termitenbauten auf und leckt mit seiner Zunge die Insekten auf.
Das Erdferkel wird auch als der " Wolpertinger Afrikas" bezeichnet. Und wirklich: Wer dieses Tier betrachtet erkennt Hasenohren einen Schweinerüssel einen Kamelbuckel einen Rattenschwanz. Dazu das Schönste an diesem Die Rehaugen. Das Erdferkel lebt in selbstgegrabenen im Boden und ist in ganz Afrika der Sahara verbreitet - überall dort wo es Termiten gibt. Bis zur Eiszeit also bis zum Pliozän waren Erdferkel aber auch in Europa Dr.Silvia Schoske vom Ägyptischen Museum in München sogar dass das Symboltier des ägyptischen Gottes Seth - Sinnbild des Bösen für die - ein Erdferkel ist! Die Mehrheit der Ägyptologen ist allerdings der Meinung der Tierkopf die Seth-Statuen tragen sei ein Eselskopf. Bisher man sich aber nicht einmal darauf einigen zieht sich aus der Affäre indem man rätselhafte Tier einfach als "Seth-Tier" bezeichnet.
Erdferkel bringen nach 5-6 Monaten ein Junges sehr selten auch zwei zur Welt. Geburt liegt gewöhnlich in den Monaten Oktober November zu Beginn der Regenzeit. Das junge bleibt zwei Wochen lang in der Höhle Erst dann beginnt es die Mutter auf nächtlichen Wegen zu begleiten. Mit 6 Monaten es sich selbständig und gräbt sich eine Höhle.
Das Erdferkel hat nicht nur ein besonderes Aussehen: Sie gelten auch als die überlebenden Vertreter der Urhuftiere . Die Arbeitsgruppen von Malcolm Ferguson-Smith von englischen University of Cambridge und Terence Robinson von der südafrikanischen University of Stellenbosch haben die Chromosomen von Erdferkeln Elefanten und Menschen untersucht und versucht den Chromosomensatz des zu rekonstruieren. Ergebnis: Die urtümlichsten Gene sind des Erdferkels. Seine Gene sind denen des Stammvaters aller Säugetiere am ähnlichsten. Jedoch nur die Gene. Denn entstanden alle heutigen Säugetiere in der späten Kreidezeit aus einem kleinen insektenfressenden und baumbewohnenden das nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem aus Afrika besaß.
Beim Erdferkel werden drei Unterarten unterschieden:
Kap-Erdferkel (Orycteropus afer capensis) das Südafrika südlich der Sahara bewohnt.
(Orycteropus afer aethiopicus) das in Ost- und Nordafrika zu ist
(Orycteropus afer senegalensis) das im Senegal-Gebiet Westafrikas lebt.