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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 21. November 2014 

Erdmännchen


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Erdmännchen
Systematik
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie : Katzenartige (Feloidea)
Familie : Mangusten (Herpestidae)
Unterfamilie : Herpestinae
Gattung : Suricata
Art: Erdmännchen ( Suricata suricatta )

Das Erdmännchen ( Suricata suricatta ) ist eine nur im südlichen Afrika beheimatete Manguste . Den Namen hat es da es Menschenart oft auf zwei Beinen steht um Umgebung zu beobachten. Erdmännchen sind auch als Surikaten bekannt. Im Englischen heißen sie nach burischen Namen "Meerkat" was manchmal ins Deutsche Meerkatze übersetzt wird - dieser Name ist eigentlich für eine Affengattung reserviert die mit Erdmännchen überhaupt nichts tun hat.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Erdmännchen sind sehr kleine Mangusten: Ihre beträgt 30 cm hinzu kommen 25 cm glatten nicht buschigen Schwanzes. Die Fellfarbe ist nach Unterart grau beige oder hellbraun. Acht zehn schwarze Querstreifen laufen von der Wirbelsäule den Flanken bedecken aber nicht den Kopf den Schwanz. Die Augen sind von einer Fellzeichnung umgeben. An den Vorderbeinen haben Erdmännchen verlängerte Krallen die ihnen das Graben im ermöglichen.

Lebensraum

Erdmännchen sind in der Republik Südafrika sowie in den südlichsten Teilen Namibias und Botswanas verbreitet. Ihr bevorzugter Lebensraum ist die Savanne aber sie leben auch in Halbwüsten .

Lebensweise

Erdmännchen

Als sehr gesellige Tiere leben Erdmännchen Kolonien von bis zu dreißig Individuen. Ein besteht aus einem dominanten Paar und seinen aber mehrere Familienverbände können friedlich in einer zusammenleben. Gemeinsam unterhält eine Kolonie einen Bau. sie selbst graben können ersparen sie sich diese Arbeit und nehmen die Bauten von in Besitz die sie dann nur noch erweitern brauchen. Im Zuge der Arbeitsteilung hocken Mitglieder der Gruppe vor den Eingängen nur den Hinterbeinen sitzend und halten Ausschau nach Als Alarmzeichen wird ein charakteristisches Bellen von gegeben das für alle Tiere der Kolonie Zeichen ist schnellstmöglich Zuflucht im Bau zu Die Aufgabe des Wachehaltens wechselt unter den während des Tages mehrmals.

Erdmännchen

Während einige Gruppenmitglieder Wache halten suchen nach Nahrung. Diese besteht zu fast 90% Insekten und zu kleineren Anteilen aus Vögeln und Eiern. Aktiv sind Erdmännchen am Tage. Nacht verbergen sie sich in ihrem Bau auch an regnerischen Tagen sowie bei besonders Mittagshitze.

Ein Wurf umfasst etwa drei Junge. Jahr können Erdmännchen bis zu dreimal Junge Dies ist möglich da sich alle Mitglieder Kolonie gegenseitig bei der Aufzucht unterstützen.

Sonstiges

Erdmännchen beim Wärmetanken im Winter

In Südafrika sind Erdmännchen nicht immer gesehen. Mit ihrer Bautätigkeit zerstören sie manchmal Außerdem können sie die Tollwut übertragen und in mehreren Fällen wurden von tollwütigen Erdmännchen gebissen und infiziert.

Trotz gelegentlicher Verfolgung ist das Erdmännchen bedroht.

Erdmännchen tanken gerne Wärme in der



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