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Erftstadt


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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland : Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Köln
Kreis : Rhein-Erft-Kreis
Fläche : 119 88 km²
Einwohner : 51.185 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 427 Einwohner/km²
Höhe : XXX m ü. NN
Postleitzahl : 50374
Vorwahl : 02235
Geografische Lage : 50° 49' nördl. Breite
6° 46' östl. Länge
Kfz-Kennzeichen : BM
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 05 3 62 020
Gliederung des Stadtgebiets: XX Stadtteile/ Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Musterstraße XX
XXXXX Musterstadt
Website: www.erftstadt.de
E-Mail-Adresse: info@erftstadt.de

Erftstadt liegt in Nordrhein-Westfalen 20 km südwestlich von Köln und 35 km nördlich von Bonn . Es ist eine Stadt aus dem Rhein-Erft-Kreis .

Einwohner: ca. 52.000 (Stand 29.2.2004)

 Ahrem 1.112 Blessem / Frauenthal 1.784 3.438 Borr / Scheuren 412 Dirmerzheim 2.194 2.664 Friesheim 2.964 Gymnich / Mellerhöfe 4.163 550 Kierdorf 3.221 Köttingen 3.919 Lechenich / 11.716 Liblar 13.310 Niederberg 625  

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erftstadt wurde 1969 im Zuge der Kommunalreform - kleine Verwaltungen wurden zu großen zusammengefasst - gegründet aus den obenstehenden Stadtteilen. Fluss Erft gab der Stadt den Namen.

Während der RAF Entführung wurde Hanns-Martin Schleyer 1977 zeitweise im Hochhaus von Liblar

Da Erftstadt erst 1969 als künstliches entstand handelt ein historischer Rückblick automatisch von Geschichte der einzelnen Ortsteile.

Lechenich

Der Name Lechenich wurde erstmals um nach Christus erwähnt auf einem Matronenstein als Matronae Lanechiae (bzw. Matronae Lanehiae Liciniacum ). Dieser Matronenstein war von der Familie Lucius Jalechenius für die Fruchtbarkeitsgöttinnen errichtet worden.

1242 fand in der Gegend eine Schlacht zwischen dem Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden (unterstützt vom Erzbischof von Mainz Siegfried III. von Eppstein) und dem von Jülich wobei letzterer siegte. Am 14. September 1279 verlieh der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg dem Ort Stadtrechte . Der Ort gehörte nun zum Kurfürstentum 7 Schöffen durften einige kommunale Verwaltungsaufgaben regeln durfte ein Markt abgehalten werden.

Einige Zeit später spürte Lechenich auch Auswirkungen der Schlacht von Worringen . 1284 wurden Teile von Lechenich und Friesheim Herzog Johann I. von Brabant zerstört.

1827 veranlasste Landrat Bielefeld dass das Landratsamt von Lechenich nach Euskirchen verlegt wurde.

Liblar

Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Pfarre ca. 1155 der Ort Liblar erst 1197. wie Bliesheim prägte im 19.Jahrhundert - von 1900 - 1961 - die Braunkohle das Leben der Menschen. Viele arbeiteten der Grube Donatus und der Grube Liblar . In der Grube Donatus wurde bis die Kohle noch unterirdisch gewonnen; danach arbeitete nur noch im Tagebau weil der Tiefbau aufwändig und unrentabel war. Verarbeitet wurde die in der Brikettfabrik Concordia.

Bliesheim

Erstmals erwähnt wurde Bliesheim im Jahre oder 1063 in einer Schenkungsurkunde des Papstes.

Geprägt wurde Bliesheim im 19.Jahrhundert durch Braunkohleabbau. Von 1889 bis zum 30. Juni wurde die Brikettfabrik Donatus betrieben. Hier arbeiteten die meisten Einheimischen Haupterwerb; nebenbei betrieb man noch etwas Landwirtschaft.

Politik

Persönlichkeiten

  • Carl Schurz
  • Bernd Alois Zimmermann Komponist (1918 - 1970) in Bliesheim
  • Jean Bungartz (*6. Mai 1854 in Köln; 15. September 1934 in Münster) Tiermaler Fachbuchautor Züchter lebte von 1886 - 1913 in
  • Franz Arnold Wolff-Metternich zur Gracht (1658 - 1718) geboren in Liblar Fürstbischof von Paderborn und Münster
  • Josef Kentenich (1885 - 1968) Gründer der Schönstatt-Bewegung
  • Hennes Weisweiler (1919 - 1983) Fussballtrainer geboren Lechenich

Sehenswürdigkeiten

Mehrere Schlösser:

  • Schloss Gracht in Liblar. Der offene in der unmittelbaren Umgebung wurde bereits vor angelegt und 1780 von Graf Johann Ignaz
  • Schloss Gymnich: Früher wohnten hier Gäste Bundesregierung. Danach Wohnsitz der Kelly-Family .
  • Weiße Burg im Süden von Friesheim im 14. Jahrhundert
  • Reddinghover Ackerburg im Norden von Friesheim im 15. Jahrhundert
  • Burg Konradsheim
  • Haus Buschfeld in Liblar. Das Anwesen 1170 von Ritter Schilling von Bornheim als befestigte Wasserburg errichtet. Nachdem 1705 Teile der Vorburg einstürzten baute man Schloß als Herrenhaus im Stile des Spätbarock 1711 war es fertiggestellt. Dabei brachte man Wappen des Freiherrn von Quadt an. Seit 1863 nutzte man die Anlage für wohn- landwirtschaftliche Zwecke. Heute (Febr. 2004) haben Beratungsfirmen ihre Geschäftsräume.
    Der Besitz wechselte oft:
1276 Wenemar von Gymnich
1340 Johann von Buschfeld mit Nutzungsrechten den Erzbischof Walram von Jülich aus Köln
1447 Familie Quadt
ca. 1750 Familie von der Leyen

Wirtschaft

  • USW in Liblar (Schloss Gracht)
  • May Werke in Köttingen

Verkehr

Verkehrsmäßig ist Erftstadt sehr gut erschlossen. eigener Autobahnanschluss an die A 61 ist vorhanden. Köln ist mit dem schnell über die B 265 zu erreichen. kommt man durch Hürth und ebenso an Brühl vorbei. Erftstadt hat einen DB -Haltepunkt an der Strecke Köln - Trier.

Sport

Mit dem WSV Liblar verfügt Erftstadt Bundesligamannschaft im Kanupolo die 2002 und 2003 deutscher Meister wurde und deren Teammitglieder in die deutsche Nationalmannschaft berufen werden.

Für seine hervorragende Jugendarbeit wurde der Schachclub Erftstadt 2002 zum zweiten mal nach mit dem Qualitätssiegel "Deutscher Top-Schachverein" ausgezeichnet. Von 3000 deutschen Schachvereinen haben erst 14 Vereine Auszeichnung erhalten. Erftstadt ist der einzige Schachverein einer zweimaligen Auszeichnung.

Feuerwehrwesen

Die Feuerwehr der Stadt Erftstadt besteht der hauptamtlichen Wache (Feuerwehr und Rettungsdienst) in und 14 ehrenamtlichen Löschgruppen in den Ortsteilen. nach Größe bilden zwei oder drei Löschgruppen Löschzug je zwei Löschzüge bilden einen Verband. diese Gliederung kann je nach Einsatzstichwort zusätzlich den hauptamtlichen Kräften eine entsprechende Zahl Ehrenamtlicher werden.

Viele der einzelnen Löschgruppen besitzen eine in der Jugendliche zwischen zehn und achtzehn zum einen an die feuerwehrtechnischen Grundlagen herangeführt und sich zum anderen bei verschiedenen Aktivitäten

Städtepartnerschaften

  • Wokingham (GB) seit 1977
  • Viry-Chatillon (Frankreich) seit 1980
  • Jelenia Góra (Polen) seit 1995
  • Gemeinde Zepernick (Brandenburg): Zusammenarbeit der Kommunen 1990

Literatur

  • Karl und Hanna Stommel: Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt. (Bd. 1 - 5 hersg. von Stadt Erftstadt); Erftstadt 1990 - 1998

  • Karl und Hanna Stommel: Die französischen Einwohnerlisten aus Erftstadt 1798 - . Erftstadt 1992

  • Karl Stommel: Geschichte der kurkölnischen Stadt Lechenich. Mit zahlreichen Abbildungen. Euskirchen 1960. 8°. S. OKt. (= Veröffentlichungen des Vereins der und Heimatfreunde des Kreises Euskirchen e.V. A-Reihe 5).

  • Sabine Boebé: Carl Schurz - ganz kurz. Lebenserinnerungen von Schurz von 1829-1869 Erftstadt 1984 Verlag Heinz Pier Erftstadt

  • Denkmäler in Erftstadt . Loseblattsammlung. Hg. AHAG Lechenich in Zusammenarbeit dem Kulturamt der Stadt Erftstadt.

  • Jahrbuch der Stadt Erftstadt 1991 - 2003 Hrsg.: Stadt Erftstadt Der Stadtdirektor Kulturamt.

  • Bormann: Heimat an der Erft. Die Landjuden in Synagogengemeinden Gymnich Friesheim und Lechenich . Erftstadt 1994

  • Schreiber: Archäologische Funde und Denkmäler des erftstädtischen Raumes . Düren (Ausgabe zwischen 1990 und 1999)

  • Liblar in alten Ansichten . von Manfred Faust Sabine Boebe Thomas Walter Keßler

Weblinks

Stadt Erftstadt
Feuerwehr Erftstadt
Kommunen im Rhein-Erft-Kreis :
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Bücher zum Thema Erftstadt

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