Erftstadt wurde 1969 im Zuge der Kommunalreform - kleine Verwaltungen wurden zu großen zusammengefasst - gegründet aus den obenstehenden Stadtteilen. Fluss Erft gab der Stadt den Namen.
Der Name Lechenich wurde erstmals um nach Christus erwähnt auf einem Matronenstein als Matronae Lanechiae (bzw. Matronae Lanehiae Liciniacum ). Dieser Matronenstein war von der Familie Lucius Jalechenius für die Fruchtbarkeitsgöttinnen errichtet worden.
Einige Zeit später spürte Lechenich auch Auswirkungen der Schlacht von Worringen . 1284 wurden Teile von Lechenich und Friesheim Herzog Johann I. von Brabant zerstört.
Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Pfarre ca. 1155 der Ort Liblar erst 1197. wie Bliesheim prägte im 19.Jahrhundert - von 1900 - 1961 - die Braunkohle das Leben der Menschen. Viele arbeiteten der Grube Donatus und der Grube Liblar . In der Grube Donatus wurde bis die Kohle noch unterirdisch gewonnen; danach arbeitete nur noch im Tagebau weil der Tiefbau aufwändig und unrentabel war. Verarbeitet wurde die in der Brikettfabrik Concordia.
Erstmals erwähnt wurde Bliesheim im Jahre oder 1063 in einer Schenkungsurkunde des Papstes.
Geprägt wurde Bliesheim im 19.Jahrhundert durch Braunkohleabbau. Von 1889 bis zum 30. Juni wurde die Brikettfabrik Donatus betrieben. Hier arbeiteten die meisten Einheimischen Haupterwerb; nebenbei betrieb man noch etwas Landwirtschaft.
Schloss Gracht in Liblar. Der offene in der unmittelbaren Umgebung wurde bereits vor angelegt und 1780 von Graf Johann Ignaz
Schloss Gymnich: Früher wohnten hier Gäste Bundesregierung. Danach Wohnsitz der Kelly-Family .
Weiße Burg im Süden von Friesheim im 14. Jahrhundert
Reddinghover Ackerburg im Norden von Friesheim im 15. Jahrhundert
Burg Konradsheim
Haus Buschfeld in Liblar. Das Anwesen 1170 von Ritter Schilling von Bornheim als befestigte Wasserburg errichtet. Nachdem 1705 Teile der Vorburg einstürzten baute man Schloß als Herrenhaus im Stile des Spätbarock 1711 war es fertiggestellt. Dabei brachte man Wappen des Freiherrn von Quadt an. Seit 1863 nutzte man die Anlage für wohn- landwirtschaftliche Zwecke. Heute (Febr. 2004) haben Beratungsfirmen ihre Geschäftsräume. Der Besitz wechselte oft:
Verkehrsmäßig ist Erftstadt sehr gut erschlossen. eigener Autobahnanschluss an die A 61 ist vorhanden. Köln ist mit dem schnell über die B 265 zu erreichen. kommt man durch Hürth und ebenso an Brühl vorbei. Erftstadt hat einen DB -Haltepunkt an der Strecke Köln - Trier.
Mit dem WSV Liblar verfügt Erftstadt Bundesligamannschaft im Kanupolo die 2002 und 2003 deutscher Meister wurde und deren Teammitglieder in die deutsche Nationalmannschaft berufen werden.
Für seine hervorragende Jugendarbeit wurde der Schachclub Erftstadt 2002 zum zweiten mal nach mit dem Qualitätssiegel "Deutscher Top-Schachverein" ausgezeichnet. Von 3000 deutschen Schachvereinen haben erst 14 Vereine Auszeichnung erhalten. Erftstadt ist der einzige Schachverein einer zweimaligen Auszeichnung.
Die Feuerwehr der Stadt Erftstadt besteht der hauptamtlichen Wache (Feuerwehr und Rettungsdienst) in und 14 ehrenamtlichen Löschgruppen in den Ortsteilen. nach Größe bilden zwei oder drei Löschgruppen Löschzug je zwei Löschzüge bilden einen Verband. diese Gliederung kann je nach Einsatzstichwort zusätzlich den hauptamtlichen Kräften eine entsprechende Zahl Ehrenamtlicher werden.
Viele der einzelnen Löschgruppen besitzen eine in der Jugendliche zwischen zehn und achtzehn zum einen an die feuerwehrtechnischen Grundlagen herangeführt und sich zum anderen bei verschiedenen Aktivitäten
Karl und Hanna Stommel: Quellen zur Geschichte der Stadt Erftstadt. (Bd. 1 - 5 hersg. von Stadt Erftstadt); Erftstadt 1990 - 1998
Karl und Hanna Stommel: Die französischen Einwohnerlisten aus Erftstadt 1798 - . Erftstadt 1992
Karl Stommel: Geschichte der kurkölnischen Stadt Lechenich. Mit zahlreichen Abbildungen. Euskirchen 1960. 8°. S. OKt. (= Veröffentlichungen des Vereins der und Heimatfreunde des Kreises Euskirchen e.V. A-Reihe 5).
Sabine Boebé: Carl Schurz - ganz kurz. Lebenserinnerungen von Schurz von 1829-1869 Erftstadt 1984 Verlag Heinz Pier Erftstadt
Denkmäler in Erftstadt . Loseblattsammlung. Hg. AHAG Lechenich in Zusammenarbeit dem Kulturamt der Stadt Erftstadt.
Jahrbuch der Stadt Erftstadt 1991 - 2003 Hrsg.: Stadt Erftstadt Der Stadtdirektor Kulturamt.
Bormann: Heimat an der Erft. Die Landjuden in Synagogengemeinden Gymnich Friesheim und Lechenich . Erftstadt 1994
Schreiber: Archäologische Funde und Denkmäler des erftstädtischen Raumes . Düren (Ausgabe zwischen 1990 und 1999)
Liblar in alten Ansichten . von Manfred Faust Sabine Boebe Thomas Walter Keßler
Matthias Weber: Erftstadt-Gymnich . Heimatbuch 1984 ISBN 3761607571