Nach Abbruch seines Musikstudiums arbeitete Satie als Pianist in Cafés und Kneipen. Er eine exzentrischen Lebensstil und lebte das Leben Bohémiens . Charakteristisch für Satie ist eine an Dadaismus und Surrealismus erinnernde Grundhaltung so gründete er eine Kirche die "Eglise Métropolitaine d’Art de Jésus deren einziges Mitglied er war.
Nach einer Affäre mit der Malerin Valadon 1893 lebte Satie ab 1898 allein im Pariser Stadtteil Arcueil. Von hier aus ging täglich zu Fuß durch ganz Paris bis Montmartre oder Montparnasse .
Satie starb 1925 an den Folgen seines Alkoholkonsums.
Seine originelle humorvolle oft bizarre Musik sich deutlich von der Musik der Spätromantik und des Impressionismus ab was zum Teil seinen Einfluss spätere Komponisten erklärt; zu nennen sind hier die Gruppe Les Six zu der unter anderem Darius Milhaud und Arthur Honegger gehörten.
Saties Exzentrizität hat das Publikum oft den Wert seiner Musik getäuscht es wurde Dilettantismus und Stümperei vorgeworfen. Er stand zeitlebens Konflikt mit der etablierten Musikkritik während Komponisten andere Künstler die Relevanz seiner Arbeit meist
Seine sparsame beinahe karge Musik war wichtiger Gegenpol zur Monumentalität insbesondere der deutschen seiner Zeit und sollte für das 20. außerordentlich folgenreich sein. Saties Einfluss reicht von Claude Debussy mit dem er eng befreundet war die Minimal Music und John Cage bis zur Ambient Music.