Fortan gemeinsame rege Ausstellungstätigkeit. Die Gruppe in den folgenden Jahren sog. Passive Mitglieder sich für sie einsetzen und erste Käufer Werke sind. Alljährlich erscheint eine sog. BRÜCKE-Mappe Originalgraphiken.
lange Aufenthalte mit Schmidt-Rottluff in Dangast der Nordsee; 1909 Reise nach Italien.
In Dresden zeitweise enge Ateliergemeinschaft mit Das Atelier als gestalteter Raum in dem Utopie einer Einheit von künstlerischer Arbeit und versucht wird.
mit Kirchner gelegentlich auch Pechstein sowie Freundinnen und Modellen sommerliche Aufenthalte an den Teichen bei Dresden. Ihr Thema: der Akt freier Bewegung in freier Natur. Entwicklung eines Gruppenstils.
zusammen mit seiner künftigen Frau Siddi nach Berlin wo sich die moderne Kunst Deutschland konzentriert und die entscheidenden Richtungskämpfe aus der Expressionismus als Sieger hervorgeht ausgetragen werden. 1911 zog Heckel nach den anderen Malern "Brücke" nach Berlin um das zu einem des Expressionismus geworden war.
Begegnungen und Freundschaften mit anderen Künstlern Lyonel Feininger und den Mitgliedern des "Blauen Reiters" Franz Marc August Macke . Teilnahme der BRÜCKE-Künstler an der großen in Köln wo sie sich u.a. zusammen den großen französischen Malern der Moderne präsentieren Einflüsse des Kubismus.
löst sich die Kunstlergruppe BRÜCKE auf. Einzelausstellung Heckels bei Fritz Gurlitt in Berlin.? Beginn einer lebenslangen Freundschaft dem jungen Kunsthistoriker und Sammler Walter Kaesbach . 27. Mai 1913 : Offizielle Auflösung der "Brücke".
Nach Kriegsausbruch lässt er sich zum ausbilden. Sanitätsdienst zusammen mit einigen anderen Malern Flandern meist in Ostende.- Begegnungen mit Max Beckmann und James Ensor . ? Dank geschickter Diensteinteilung Möglichkeit zu kontinuierlicher künstlerischer Arbeit.
malt er für die Weihnachtsfeier der auf zwei Zeltbahnen die sog.? Ostender Madonna? die bis 1937 als Leihgabe in Berliner Nationalgalerie (Kronprinzenpalais) hängen wird (1945 verbrannt). Im Ersten Weltkrieg dient Heckel als freiwilliger in einer Formation des Roten Kreuzes in wo er Max Beckmann begegnet. Pazifismus.
nach Kriegsende Gründungsmitglied des ?Arbeitsrats für ? Später kann er sich als Mitglied Ankaufskommission der Nationalgalerie für die Belange seiner Weggefährten einsetzen. 1918 Rückkehr nach Berlin.
Umzug in eine Atelierwohnung in der 21 (Berlin-Wilmersdorf); in Osterholz Kauf eines kleinen und Ausbau eines Dachateliers dort Wandmalereien auf Heckel nutzt die Arbeitsmöglichkeit an der Ostseeküste einige Monate bis zum Jahr 1943.
Durch Ernst Morwitz einen Juristen und Dichter der zum Zirkel um Stefan George gehört und mit dem Heckel seit Krieg befreundet ist neue Bekanntschaften mit Menschen dem Freundeskreis des Dichters.
bekommt er den Auftrag einen Raum Angermuseum zu Erfurt mit einem Wandbildzyklus in Secco-Technik auszumalen. Titel: ?Lebensstufen? . Es ist die einzige Wandmalerei der die sich bis heute erhalten hat.
Seit 1920 alljährliche Arbeitsreisen mit reicher Alpen Südfrankreich (1926 1929) Italien zahlreiche deutsche und in den frühen 40er Jahren Kärnten
Im Januar 1944 wird sein Atelier Berlin mit zahlreichen Arbeiten durch einen Bombenangriff Kurz nach Kriegsende Verlust von ausgelagerten Gemälden Brandstiftung. - Heckel findet Zuflucht in Hemmenhofen Bodensee wo er bis zu seinem Lebensende wird.
Regelmäßige Arbeitsaufenthalte in der Bergwelt des aber auch wieder an den norddeutschen Küsten allem auf Sylt.
Aus Anlaß seines 70. und seines mehrere große Retrospektiven. ? 1964 erscheint der seiner Druckgraphik (Dube) 1965 eine Monographie von Vogt mit dem Verzeichnis seiner Gemälde. ? Ehrungen. 1967 Wahl in den Orden ?Pour Mérite für Wissenschaft und Künste?.
In den letzten Lebensjahren übergibt er Grossteil seines Werks in Form von Schenkungen Stiftungen an öffentliche Sammlungen vor allem an neugegründete Brücke-Museum in Berlin.
Der Stil seiner frühen pastosen Bilder von van Gogh und dem französischen Postimpressionismus. 1908/09 Übergang zu einer flächigen Malerei mit Farben. Um 1910 ist ein ausgeprägter Gruppenstil.erreicht aber bis zur Auflösung der BRÜCKE zugunsten Bildlösungen wieder aufgegeben wird die dem eigenen eher entsprechen. Die reinen Farben werden gebrochen Formen verwinkelt. Bedürfnis nach psychologischer Durchdringung der
In der Druckgraphik (Holzschnitte Lithographien und findet Heckel schon sehr früh zu hoher Einige seiner Holzschnitte zählen zu den stärksten des deutschen Expressionismus.
Nach dem 1.Weltkrieg Entwicklung einer neuen Klassizität die mit größerer Naturnähe und einer der Palette einhergeht. Verfestigung des Bildaufbaus. Das durchgearbeitete Landschaftsaquarell wird zur bevorzugten Gattung. Städte-und Daneben kontinuierliche Entwicklung des Themas der Akte Strand bis in die 30er Jahre. Blumenstilleben komplexen Bildhintergründen.
Im Spätwerk wieder stärkere Konzentration auf Flächigkeit des Bildes weitere Dämpfung des Kolorits. ornamentale Autonomie des Bildes erhält mehr Gewicht der Wiedergabe des unmittelbaren Seherlebnisses.
Aus dem reichen Bestand der Graphik 1073 registrierte Titel) seien nur einige der Holzschnitte aufgeführt allesamt im Museum Folkwang Essen und im Brücke-Museum Berlin vorhanden.