Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Erik Reger (* 8. September 1893 in Bendorf am Rhein † 10. Mai 1954 in Wien ) eigentlich Hermann Dannenberger ist ein deutscher Schriftsteller .
In den Jahren 1919 bis 1927 war er als Pressereferent und Bilanzkritiker der Friedrich Krupp AG tätig. Seine Erfahrungen dort flossen in ersten und bekanntesten Roman "Union der festen Hand" ein der 1931 erschienen ist und für den Reger dem Kleist-Preis ausgezeichnet wurde. Der Roman wurde 1933 zusammen mit dem 1932 erschienenen zweiten Roman "Das wachsame Hähnchen" von den Nationalsozialisten verboten. 1979 wurde er für das Fernsehen verfilmt.
Neben seiner Tätigkeit bei der Krupp arbeitete Reger als Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen als Mitarbeiter des Rundfunks in Köln . Ab 1928 war er Herausgeber der Wochenschrift "Westdeutscher
In den Jahren 1934 bis 1936 lebte Reger in der Schweiz . Anschließend kehrte er nach Deutschland zurück er zunächst in der Werbeabteilung einer pharmazeutischen dann als Lektor der Romanabteilung des Deutschen Verlages in tätig war.
Erik Reger hat in erster Linie Romane verfaßt. Nach seinem erfolgreichen Erstling "Union der festen Hand" erschien 1932 "Das wachsame Hähnchen" in dem er den Werdegang eines Opportunisten währen der Inflationsjahre schildert. Im Jahr darauf erschien "Schiffer im Strom" 1935 "Lenz und Jette. Chronik einer Leidenschaft" und "Napoleon und der Schmelztiegel" .
Im 1937 erschienenen "Heimweh nach der Hölle" schildert er den Verfall einer korsischen Familie. Eine Neufassung dieses Romans erschien 1943 unter dem Titel "Die Insel der goldenen Finsternis" . 1941 erschienen "Kinder des Zwielichts" und "Der verbotene Sommer" .
Außer den Romanen veröffentlichte Reger 1943 einen Band mit Erzählungen unter dem Titel "Urbans Erzählbuch" . 1947 erschienen politische Essays unter den Titeln "Zwei Jahre nach Hitler. Fazit 1947" und "Vom künftigen Deutschland" .