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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Januar 2020 

Erkenntnisinhalt unter kategorialen Formen


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Der Erkenntnisinhalt unter kategtorialen Formen ist ein Kapitel über die transzendente Logik in der Schrift Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant .

Kants Bewußtsein überhaupt als das Eine die synthetische Einheit produziert konstituiert sich erst Vollzug der synthetischen Einheit nach dem er die synthetische Einheit des Mannigfaltigen festgestellt hat. Da nun das Bewußtsein die Vielheit(d.h. die Mannigfaltigkeit) zur unumgänglichen Bedingung nach der anderen Seite aber von ihm Einheit gesetzt wird ist es Beziehung .

Das Bewußtsein überhaupt ist die allgemeinste die besonderen Beziehungen sind die Kategorien . Für sich sind die Kategorien leer erlangen ihre Bedeutung nur durch ihre Anwendung den gegebenen Stoff der sinnlichen Anschauung. Erst solche Verbindung des durch die Sinnlichkeit gegebenen mit den Kategorien macht - nach Kant die Erfahrung wissenschaftliche Erfahrung aus und erst das ist die Erkenntnis.

Zum Gegenstand der Erfahrung als Erkenntnisart

Kant meint mit "Erfahrung" nicht das der Empirismus darunter verstanden hat. Für Kant ist nicht bloße Impression sondern dedankliche Einheit des den Verstand gelieferten Form und des durch Sinnlichkeit gelieferten Inhalts der Erkenntnis. Erfahrung "ist Erkenntnisart die Verstand erfordert". Die Erfahrung enthält sehr ungleichartige Elemente.... nämlich die eine Materie zur Erkenntnis aus den Sinnen und gewisse Form sie zu ordnen aus dem innern des reinen Anschauens und Denkens die bei der ersteren zuerst in Ausübung gebracht werden Begriffe hervorbringen".

Würden wir so argumentiert Kant auf Spontanität des Verstandes verzichten und versuchen nur der Rezeptivität der Sinnlichkeit zu Erkenntnis zu gelangen würden wir lediglich zu einem Gewühl von Empfindungen kommen. Weder allgemeine Gesetze festzustellen noch Bewußtsein einer objektiv-realen Außenwelt wäre uns vergönnt. Ohne die Tätigkeit Verstandes "würde es möglich sein daß ein von Erscheinungen unsere Seele anfülle ohne daß...daraus Erfahrung werden könnte. Alsdann fiele aber auch Beziehung der Erkenntnis auf Gegenstände weg weil die Verknüpfung nach allgemeinen und notwendigen Gesetze mithin würden sie zwar gedankenlose Anschauung aber Erkenntnis also für uns soviel als gar sein".

Zu den Kriterien der notwendigen und Erkenntnis

Die Erfahrung die durch die Anwendung Kategorien auf den Stoff der sinnlichen Anschauungen kommt ist nach Kant jene allgemeingültige und Erkenntnis um die es in erster Linie tun ist und die in synthetischen Urteilen a priori formuliert wird. Allgemeingültig und notwendig wird Erfahrung (Erkenntnis) dann wenn der Erkenntnisinhalt unter kategoriale Formen gebracht ist denn Allgemeingültigkeit und Notwendigkeit nur die Kategorien bei sich und jene nicht - das sagt Kant gemeinsam mit David Hume gegen John Locke - in der Wahrnehmung anzutreffen.

Während aber Hume Allgemeingültigkeit und Notwendigkeit leugnet wendet sich Kant nur gegen die ihres objektiven Charakters im Sinne von "außerhalb Bewußtseins" und findet sie im Bewußtsein selber. Anwendung der besonderen Beziehungsformen des Bewußtseins überhaupt Kategorien auf den Stoff der sinnlichen Anschauungen die durch Erfahrung (im Sinne des Empirismus) Urteile allgemeingültig und notwendig verlieren die Wahrnehmungsurteile Kant sie nennt ihren subjektiven Charakter und den Charakter von objektiven das heißt allgemeingültigen notwendigen Urteilen an.(siehe Fortsetzung: Erkenntnis als Prozess gegensätzlicher Momente )




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