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Ermland


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Das Ermland oder Ermeland (lateinisch und polnisch: Warmia ) ist eine Region in Polen zwischen Pomesanien und Samland an der Ostsee gelegen. Südlich grenzen das Kulmerland sowie Landschaften Sassen Galindien und Sudauen an das Von 1772 ( 1. poln. Teilung ) bis 1945 gehörte es zu Ostpreußen . Das Ermland bildet heute gemeinsam mit südlich davon gelegenen Masuren die Woiwodschaft Warmińsko-Mazurskie .

Das Lateinische Warmia wird der Sage nach auf den Pruzzenhäptling Warmo zurückgefüht der deutsche Name auf seine Erma .

Der Deutsche Orden eroberte das Ermland im 13. Jahrhundert gliederte es dem Ordensstaat an. Später übernahmen die ermländischen Bischöfe Macht sie regierten das Land als Fürstbischöfe seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts der Deutsche Orden seine Macht in der Schlacht bei Tannenberg eingebüßt hatte unter der Oberhoheit der Könige. Anders als das ostpreußische Ordensland wurde polnische Fürstbistum kaum von der Reformation erfasst und blieb überwiegend katholisch.

Einige der bekanntesten Fürstbischöfe des Ermlandes Lucas Watzenrode der Onkel des Astronomen Nikolaus Kopernikus und Eneo Silvio Piccolomini der spätere Pius II. .

Maximilian Kaller Bischof vom Ermland wurde bei der Eroberung ostdeutscher Länder einschließlich Ermlands mit ausdrücklicher des Polnischen Kardinals August Hlond mitsamt der Bevölkerung Ostpreußens vertrieben. Maximilian Kaller erhielt Vertriebenenasyl in Im Jahre 1946 wurde er von Papst Pius XII. zum Bischof mit speziellen Vollmachten für Seelsorge an den vertriebenen Deutschen ernannt.

Im September 2001 wurde in Zusammenarbeit Vertriebenen der heutigen deutschen Minderheit im Ermland der polnischen Bewohner ein Monument zum Gedenken die Kriegstoten errichtet. Dieser Gedenkstein mit polnischer deutscher Inschrift befindet sich bei Olsztyn (Allenstein) .

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