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Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität (alma mater gryphiswaldensis) befindet sich in vorpommerschen Hansestadt Greifswald zwischen Usedom und Rügen . Sie wurde bereits 1456 als zweitälteste Universität Nordeuropas gegründet und heute circa 9.500 Studenten.
Rechnet man die Zugehörigkeit zu Schweden und Preußen mit ein so ist die "EMAU" Universität Schwedens (nach Uppsala) und Preußens.
1456 wurde sie als zweitälteste Universität im vorpommerschen Greifswald unter großem Engagement des Bürgermeisters (und Rektors) Heinrich Rubenow zusammen mit Herzog Wartislaw und Bischof Henning Iven im Greifswalder Dom Nikolai gegründet.
Zunächst mit den vier klassischen Fakultäten : Theologie Philosophie Medizin und Jura . In Deutschland gibt es nur sechs die noch älter sind: Heidelberg (1386) Köln Erfurt (1392/1994) Würzburg (1402/1582) Leipzig (1409) und (1419).
Ihre Gründung hat sie der vorausgegangenen gegen Rostock wegen dortiger Unruhen zu verdanken deshalb durfte an der Rostocker Universität nicht werden. Große Teile der Professoren- und Studentenschaft vorübergehend nach Greifswald und Rubenow bewirkte ihr
Begünstigt durch ihre Lage und den der Hanse entwickelten sich schon in der Frühzeit Universität intensive Beziehungen zu den nördlichen Nachbarn. 1456 bis zur Reformation (1526) studierten hier 476 Skandinavier; 22 finden sich unter den Hochschullehrern und sechs den Rektoren dieser Zeit. Ein an damaligen gemessen beachtlicher Anteil.
1604 wurde hier die erste zentralisierte Deutschlands eingerichtet. Über mehrere Jahrzehnte bestand ein über 2000 Gulden mit einem Wittenberger Buchdrucker. Der Vertrag endete erst zum des 17. Jahrhunderts. Zum Buchbestand gehören Handschriften frühe Drucke so renommierter Schriftsteller und Drucker Johannes Gutenberg Thomas Thorild u.v.a.
1634 vermachte der Herzog von Pommern Universität das Amt Eldena vor den Toren Stadt mit 14000 ha wodurch sie zur Grundbesitzerin der Universitäten wurde. Im Westfälischen Frieden fiel Vorpommern mit der Universität Greifswald an Schweden durch dessen Wissenschaftspolitik sie bis 1815 wurde. Besonders im ausklingenden 18. Jahrhundert erlangte als Kulturbrücke zwischen Schweden und Deutschland neue mehr als 1500 Schweden studierten oder wirkten als Wissenschaftler so auch der Philosoph Thomas (1795-1808).
Das Hauptgebäude in der Domstraße ein repräsentatives Kollegiengebäude errichtete zwischen den Jahren 1747 1750 der Greifswalder Mathematikprofessor Andreas Mayer im des norddeutschen Spätbarock. Ein "Kleinod" darin ist Aula die ehemalige Bibliothek. Momentan finden am umfangreiche Renovierungsarbeiten statt.
In der zweiten Hälfte des 19. entwickelte sie sich zu einer modernen universitas litterarum . Neben der Medizin mit eigenem Klinikviertel erblühten besonders die Fakultät die Theologische Fakultät die Altertumswissenschaften und Philologien. Während der Weimarer Republik wurde das Spektrum der Universität noch größer (Nordisches Institut Gustaf-Dalman-Institut für Palästinawissenschaften Victor-Schultze-Institut christlich-archäologischer Sammlung Biologische Forschungsanstalt auf der Insel Hiddensee ).
1933 wurde sie nach Ernst Moritz Arndt benannt. Arndt 1791 Theologiestudent der Universität hier mit Unterbrechungen von 1800 bis 1811 Historiker. Von hier aus veröffentlichte er seine Schrift "Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in und Rügen" sein Werk "Germanien und Europa" den ersten Teil von "Geist der Zeit".
Bis in die heutige Zeit gibt immer wieder Diskussionenen über die Verwendung dieses
1815 ging Schwedisch-Pommern mit der Universität in preußischen Besitz über womit sie die Hochschule Preußens wurde.
Während der Zeit der DDR gab es mehrere organisatorische Umformungen Schließungen Neuausrichtungen die häufig nach 1990 rückgängig gemacht wurden. Die Autonomie der deren akademische Selbstverwaltung und die Freiheit von und Kunst von Lehre und Studium sind hergestellt. Schon im Dezember 1989 ist die Fakultät wieder eröffnet. Die Rechts- und Staatswissenschaftliche (Jura BWL VWL) folgte zum Sommersemester 1991.
Die Idee der Universitas verwirkicht wieder Fächerkanon in Forschung und Lehre aus der den Rechts- und Staatswissenschaften den Geisteswissenschaften der und den Naturwissenschaften die in den folgenden Fakultäten organisiert sind: Theologische Rechts- und Staatswissenschaftliche Philosophische und Mathematisch-Naturwissenschaftliche.
Heute prägen neben den verschiedenen Philologien Forschung in Medizin und Plasmaphysik die Universität.
Bis 1945 war sie die Universität dem größten Grundbesitz (mehr als 14000 ha) Deutschland die sie aus der Übertragung säkularisierter als Ersatz ausstehender Patronatszahlungen des pommerschen Herzogs Dadurch war sie eine der wohlhabendsten Universitäten und finanziell bis weit ins 19. Jahrhundert unabhängig. Von dem Reichtum zeugen noch einige wie zum Beispiel der "Croy Teppich" (ein Gobelin mit einer bildlichen Darstellung zur Reformation dem Jahre 1554) oder eine originale 36-zeilige Gutenbergbibel (1458) sowie diverse weitere Jahrhunderte alte Bücher. Der Reichtum der Universität an Bodeneigentum mit der Bodenreform in der DDR. Einige erhielt die Universität unterdessen zurück. Sie werfen kaum mehr Geld ab als sie zum benötigen. So hat die EMAU zum Beispiel eigenen Universitätswald der forstwirtschaftlich betrieben wird.
Bekannte Absolventen der Universität sind unter der Theologe August Hermann Cremer der Mediziner Loeffler sowie die späteren Nobelpreisträger Johannes Stark (Physik) und Gerhard Domagk (Medizin) Prof. (Alternativer Nobelpreis). Zu den namhaften Gelehrten gehörten die Juristen Petrus von Ravenna und Johann die Humanisten Johannes Hadus und Hermann von Busche und der Afrikaforscher Gustav Nachtigal u.v.a.
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