Nach dem Kunststudium in Hamburg Dresden und Paris arbeitete Barlach ab 1897 zunächst als Künstler. 1906 unternahm er eine Reise nach Russland ; er fand dort die gesuchte Ursprünglichkeit. der Folgezeit schuf er blockhaft geschlossene Figuren.
Ab 1910 lebte Barlach in Güstrow . Hier hat er nach einen Bedürfnissen Atelier und Wohnhaus am Inselsee bauen lassen besichtigt werden kann und in dem ein seiner Werke ausgestellt sind.
Als Bildhauer schuf er Ehren- und die nach 1933 entfernt bzw. zerstört und 1945 wieder erneuert wurden z.B. Der schwebende Engel im Dom von Güstrow Der Geistkämpfer in Kiel und eine Figurengruppe im Magdeburger Dom . Barlach war auch bekannt für seine plastiken und Bronzen.
Ein Großteil seiner Werke findet sich Güstrow - Atelier am Inselsee und Gertrudenkapelle im Güstrower Dom - und Ratzeburg sowie im Ernst-Barlach-Haus in Hamburg.
Außerdem war er - weniger erfolgreich schriftstellerisch und als Grafiker tätig. Während der Zeit des Nationalsozialismus galt seine Kunst als entartet und erhielt Berufsverbot .
Ursula Peters: Moderne Zeiten. Die Sammlung zum 20. Jahrhundert in Zusammenarbeit mit Andrea Legde Nürnberg ( Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum Bd.3) S.81-83