1933 emigriert er erneut in die Schweiz. Nachdem dort ausgewiesen wird geht Bloch über Italien nach Wien . Dort heiratet er erneut: Karola Bloch Piotrowska eine polnische Architektin mit der er bis zu seinem zusammenbleibt. 1937 wird der Sohn Jan Robert geboren. Jahre 1936 bis 38 verbringt Bloch in Prag wo er Mitarbeiter bei der neuen Weltbühne ist. Kurz vor dem Einmarsch der Nazis flieht er in die USA .
Im amerikanischen Exil verfasst er einige seiner Werke u.a. Das Prinzip Hoffnung und Subjekt - Objekt . 1948 wird ihm der Lehrstuhl für Philosophie Leipzig angeboten. Im Jahr darauf übersiedelt er Im Jahr 1955 wird ihm der Nationalpreis der DDR verliehen. Zudem wird er Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften . Doch der ungarischer Volksaufstand 1956 bringt den überzeugten Marxisten auf Gegenkurs SED -Regime: Nachdem er seine eigenen Freiheitsideale lehrt wird er 1957 zwangsemeritiert. 1961 (nach dem Bau der Mauer) kehrt von einer Reise in den Westen nicht in die DDR zurück.
Die Studentenbewegung in den späten 1960er Jahren begleitet er mit kritischem Wohlwollen. gilt als einer ihrer geistigen Wegbereiter. Zu ihrer profiliertesten Führer Rudi Dutschke entwickelt sich später ein Verhältnis väterlicher
Am 4. August 1977 stirbt Ernst an den Folgen einer Herzschwäche.
Ernst Bloch ist der Philosoph der Utopien der Tagträume der Hoffnungen. Im Zentrum Denkens steht der über sich hinausdenkende Mensch. Bewußtsein des Menschen ist nicht nur das seines Seins es ist vielmehr mit "Überschuss" Dieser "Überschuss" findet seinen Ausdruck in den ökonomischen und religiösen Utopien in der bildenden in der Musik . Als Marxist sieht Bloch im Sozialismus und Kommunismus die Instrumente diesen "Überschuss" in die umzusetzen.