Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ernst Fraenkel (* 1898 † 1975 ) war ein deutscher Politikwissenschaftler . Er war einer der Gründerväter der Politikwissenschaft nach dem zweiten Weltkrieg und baute Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin mit auf.
Fraenkel war von 1914 bis 1918 im Ersten Weltkrieg. Er promovierte in Rechtswissenschaften bei Hugo Sinzheimer zum Thema Der nichtige Arbeitsvertrag . In der Zeit der Weimarer Republik Fraenkel als Anwalt für Arbeitsrecht veröffentlichte aber wissenschaftlich und vertrat sozialistische Anschauungen. Das so Frontkämpferprivileg ermöglichte es ihm auch nach 1933 eingeschränkt arbeiten zu können. Er hielt Verbindungen mehrerern Widerstandsgruppen wie dem Internationalem Sozialistischen Kampfbund (ISK) aufrecht. 1938 schließlich wanderte er Großbritannien aus und wenig später in die Dort hielt er an der New School for Social Research Vorlesungen. Ab 1945 diente er als der US-Regierung in Südkorea war aber schnell unzufrieden mit der Meinung nach schlechten Besatzungspolitik die die Ausbildung südkoreanischer Strukturen unmöglich machte.
Fraenkel kehrte 1951 nach Deutschland zurück. Er wurde Dozent der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin später Professor an der Sein eigenes Wert verstand er normativ. Sein diente unter anderem der Kritik an den Verhältnissen. Seine Studenten der 68er-Bewegung allerdings sahen dies nicht so und ihn als Apologet des Monopolkapitals .