Ernst Heinkel beschäftigte sich schon frühzeitig der damals noch jungen Fliegerei. Zunächst jedoch seine Karriere mit einem Maschinenbau -Praktikum in einer Erzgießerei. Mit Aufkommen der Zeppeline wurde seine Faszination für Flugzeuge erst geschürt so daß er 1909 nach Frankfurt am Main ging und sich eine internationale Flugshow Schon im Jahr darauf baute er sein eigenes Flugzeug nach den Planvorlagen von Henri
Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde er bei der Luftverkehrsgesellschaft (LVG) Ingenieur eingestellt und baute dort zahlreiche Flugzeuge dem Farman-Stil. Dann ging er zu den Albatros Flugzeugwerken wo er sein erstes eigenes Flugzeug Albatros B-II einen Aufklärer entwickelte. Während des Ersten Weltkriegs kam dieser Flugzeugtyp zum Einsatz. 1914 wechselte Ernst Heinkel abermals die Stelle den Hansa-Brandenburg Flugzeugwerken für die er einige Wasserflugzeuge entwarf.
Im Jahre 1922 dann gründete Ernst Heinkel in Rostock-Warnemünde sein eigenes Unternehmen die Ernst Heinkel Flugzeugwerke . Auf Grund der schweren Kriegsauflagen nach Verlust des Ersten Weltkriegs wie sie in Versailler Verträgen beschrieben waren durfte Deutschland jedoch nur bedingt eigene Flugzeuge bauen. Dies führte dazu sich Ernst Heinkel nach ausländischen Partnern und umschaute für die er Flugzeuge entwarf die wiederrum unter Lizenz im Ausland gebaut werden Einen solchen Partner fand er in der Japanischen Kriegsmarine für die Heinkel katapultgestartete Wasserflugzeuge - - in Schweden bauen ließ. In Deutschland wurden seine hingegen nur in der zivilen Seefahrt als auf den großen Ozeanriesen installiert.
Mit der Machtergreifung Hitlers begannen auch die Heinkel Flugzeugwerke mit der Entwicklung von eigenen Flugzeugen vermehrt allem für die Luftwaffe . Darüber hinaus war Ernst Heinkel von Idee von Hochgeschwindigkeitsflugzeugen besessen. Deshalb spendete er Wernher von Braun einige seiner Flugzeug damit von Braun diesen seinen neuartigen Raketenantrieb testen konnte. 1938 wurde mit der HE 176 das Raketenflugzeug der Welt getestet. In Hans von Ohain fand Heinkel jedoch den richtigen Visionär sie teilten beide die gleiche Leidenschaft. Heinkel von Ohain als Chefingenieur in seinen Werken und dieser entwickelte mit seinem Team das HE S3 das erste Strahltriebwerk der Welt. Am 27. August 1939 startete das erste Düsenflugzeug von den Heinkel Flugzeugwerken in Warnemünde.
1942 wurde Heinkel von den Nazis quasi-enteignet. Er wurde solange inhaftiert bis bereit war seine Flugzeugwerke an Hermann Göring zu verkaufen.