Ernst Kreuder wuchs in Offenbach am Main auf wo er die Oberrealschule besuchte. machte eine Banklehre und studierte in Frankfurt am Main Philosophie Literaturgeschichte und Kriminologie. Während dieser arbeitete er als Werkstudent in einem Eisenbergwerk Ziegelei und auf dem Bau. 1926/27 unternahm mit einem Freund eine 13-monatige Wanderung durch Albanien und Griechenland die in einem finanziellen gesundheitlichen Desaster endete. Nachdem er bereits in Zwanzigerjahren Feuilletonistisches für die " Frankfurter Zeitung " verfasst hatte ging er 1932 zu Münchner satirischen Zeitschrift " Simplicissimus ". 1934 - 1940 lebte er zurückgezogen Eberstadt und Darmstadt während dieser Zeit verfasste er als Liebes- und Abenteuergeschichten. Nebenher begann er aber schon die Arbeit an dem Roman "Die Von 1940 - 1945 war Kreuder Soldat der Flakartillerie; er geriet 1945 im Ruhrkessel amerikanische Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung wurde er Schriftsteller. 1949 wurde er - durch Vermittlung Alfred Döblins - Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz . 1953 erhielt er den Georg-Büchner-Preis 1971 den Preis des Kulturkreises im der Deutschen Industrie. Kreuders eigenwillige Prosa in es immer wieder um das Aussteigen aus Wirklichkeit und Gegenwart in eine Art besserer geht ist sowohl von der Romantik als auch vom Surrealismus beeinflusst.