Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Ernst Reuter


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Ernst Reuter (* 29. Juli 1889 in Apenrade † am 29.9. 1953 in Berlin) war ein sozialdemokratischer Politiker im Berlin der Nachkriegszeit.

In den ersten Jahren der Weimarer führender Politiker der KPD unter seinem Kampfnamen Friesland (vgl. dazu Ernst Reuter-Friesland ). Nach einem Umweg über die USPD in die SPD zurückgekehrt macht er endlich die erhoffte als besoldeter Politiker. Er wird als Mitglied Berliner Magistrats zuständig für Verkehr. In dieser Funktion er den Einheitsfahrschein für die verschiedenen öffentlichen in der Reichshauptstadt durch. Er fördert den von U-Bahnen weil er bereits befürchtet dass die Automobilisierung durch den öffentlichen Personennahverkehr auf den der Reichshauptstadt behindert wird.

1931 bis 1933 war er Oberbürgermeister von Magdeburg im Exil Professor in Ankara.

Er wurde 1947 zum Oberbürgermeister von gewählt. Nachdem die Sowjetunion sich weigerte ihn anzuerkennen wurde er Oberbürgermeister der drei Westsektoren ( West-Berlin ).

Während der Blockade Berlins (1948/49) wurde Reuter zur Symbolfigur Lichtgestalt des Berliner Durchhaltewillens. Unvergessen seine Rede der Ruine des Reichstagsgebäudes in welcher an die Völker der appellierte West-Berlin nicht fallen zu lassen.

Seine maßlose Popularität schlug sich auch einem beispiellosen Wahlsieg seiner Partei bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung 1948 nieder. Die 64 5 % die SPD unter seiner Führung erzielte waren das Ergebnis welches je eine Partei bei einer Wahl in Deutschland erzielt hatte. Hiernach wurde endgültig zum Oberbürgermeister gewählt.

Auf Grund der bedrohlichen politischen Lage ging er der errungenen Drei-Fünftel-Mehrheit zum Trotz Koalition mit CDU und LDP ein.

Nach dem Inkrafttreten der neuen Berliner wurde Reuter 1951 zum ersten Regierenden Bürgermeister Berlins gewählt.

Wenige Wochen nach dem Aufstand am 17.Juni 1953 dessen Niederschlagung er aufs Schärftse verstarb Reuter 64-jährig an den Folgen einer Beim Bekanntwerden der Todesnachricht stellten unzählige Berliner und ohne vorherigen Aufruf Kerzen in die Über eine Million Menschen gaben ihm sein Geleit.

Sein Sohn Edzard Reuter machte später als Vorstandsvorsitzender von Daimler-Benz .

Weblinks

  • Reuter Biographie mit Bild - zuverlässig aber was seine Rolle der KPD angeht verharmlosend.

{{Navigationsleiste_Regierender_Bürgermeister_von_Berlin}}




Bücher zum Thema Ernst Reuter

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ernst_Reuter.html">Ernst Reuter </a>