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Ernst Schröder


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Inhaltsverzeichnis

1. Ernst Friedrich Wilhelm Karl Schröder

Leben

  
Ernst Friedrich Wilhelm Karl Schröder (* 25. November 1841 in Mannheim 16. Juni 1902 in Karlsruhe ) war ein deutscher Mathematiker und Logiker.

Nach dem Studium der Mathematik und Physik in Heidelberg und Königsberg habilitierte er in Zürich 1865 . Nach einem Schuldienst wurde er 1874 Professor für Mathematik an der TH anschließend 1876 in Karlsruhe an der damaligen TH.

Seine Hauptarbeitsgebiete waren die Grundlagen der Funktionentheorie und kombinatorische Analysis. Daß die Logik als selbständige Disziplin wurde ist seinen zur theoretischen Algebra und symbolischen Logik zu verdanken.

Mit seinen Arbeiten zur Algebra der errang der internationale Anerkennung. So knüpfte Norbert Wiener in seiner Dissertation "A comparision between treatment of the Algebra of relatives by and that by Whitehead and Russell"(1) an Arbeiten Schröders an.

Er systematisierte die Resultate von George Boole . Im Unterschied zu Boole der sein maßgeblich auf die Identität von Klassen aufbaute er von der Inklusion von Klassen aus.

Er entwickelte ferner die Relationenalgebra (siehe führte den Begriff "Normalform" ein und entdeckte Dulalitätsprinzip in der Klassenlogik (siehe Aussagenkalkül Boolesche Algebra ). Schröder löste Spezialfälle des Entscheidungsproblems durch Elimination der Quantoren.

Für Alfred Tarski waren seine Arbeiten die Grundlagen für moderne Theorie der Algbera und die Geschichte Logik.

Werke

  • Lehrbuch der Arithmetik und Algebra 1873
  • Über die formalen Elemente der absoluten Algebra 1874
  • Der Operationskreis des Logikkalküls 1877
  • Vorlesungen über die Algebra der Logik 3 Bände 1890-1895
  • Über das Zeichen Karlsruhe 1890
  • Abriß der Algebra der Logik 2 Teile Leipzip 1909/1910

Literatur

(1) I. Grattan-Guiness Wiener on the logics of Russell and An account of his doctoral thesis and his discussion of it with Russell In: Annals of Science Vol 32 Nr. 2 S. 102 - 132

Weblinks

2. Ernst Schröder

Ernst Schröder (* 27. Januar 1915 in Wanne-Eickel ; † 26. Juli 1994 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Schröder begann seine Schauspiellaufbahn im Schauspielhaus Bochum 1934 unter dem legendären Intendaten Saladin Schmitt. künstlerische Heimat und Stätte seiner größten Theatertriumphe nach dem Zweiten Weltkrieg das Berliner Schiller-Theater. gilt als einer der größten Charakterköpfe des Theaters der vor allem die kraftvollen Rollen und durch Statur und Stimme sie völlig und deswegen häufig mit Heinrich George verglichen wurde. Er spielte außerdem häufig Zürich und in München.

Berühmte Inszenierungen in denen Ernst Schröder

Obwohl seine Tätigkeit sich auf die konzentrierte sowohl als Schauspieler wie auch als spielte er auch in einigen sehenswerten Kinofilmen. Bekanntheit erreichte er in den 1970er Jahren als er häufiger Gast in wie Derrick oder Der Alte war.

1975 zog er sich völlig unerwartet von Bühnenarbeit zurück auf sein Weingut in der Toscana und schrieb dort seine Memoiren die unter dem Titel Das Leben - verspielt erschienen. Ein schwerer Schicksalsschlag traf ihn 1980 als seine Tochter die Schauspielerin Christiane (* 18. Januar 1942 ; † 17. September 1980) sich das Leben nahm. Sie in San Francisco von der Golden Gate Bridge .

Ende der 1980er Jahre erschien er noch mal auf TV-Bildschirm in der Rolle des Lauritz Lorentz der Serie Lorentz und Söhne .

Als Ernst Schröder an Krebs erkrankte er sich in einem Berliner Krankenhaus 26. 1994 das Leben.

Filmographie

  • 1941 - Ohm Krüger - Regie: Hans Steinhoff ( Nazi - Propaganda -Film mit Emil Jannings )
  • 1952 - Unter den Tausend Laternen - Regie: Erich Engel
  • 1953 - The Man Between - Regie: Carol Reed (mit James Mason und Hildegard Knef )
  • 1953 - Tagebuch einer Verliebten - (mit Maria Schell und O. W. Fischer )
  • 1955 - Der 20. Juli - (mit Wolfgang Preiss als Stauffenberg)
  • 1957 - Stresemann - (Schröder als Gustav Stresemann )
  • 1958 - Der Eiserne Gustav - (mit Heinz Rühmann)
  • 1959 - Geheimaktion Schwarze Kapelle - (mit Peter van Eyck)
  • 1959 - Strafbataillon 999 - (mit Sonja Ziemann)
  • 1960 - Mein Schulfreund - Regie: Robert Siodmak (mit Heinz Rühmann)
  • 1964 - The Visit - Regie: Bernhard Wicki (mit Ingrid Bergman und Anthony Quinn )
  • 1964 - Die Todestrahlen des Dr. Mabuse - (mit Peter van Eyck)
  • 1965 - Angélique 2. Teil - (Verfilmung des Romans von Anne mit Michèle Mercier)
  • 1965 - Heidi - (Schröder als Dr. Sesemann mit Gustav Knuth als Großvater)
  • 1974 - Die Akte Odessa - (mit Jon Voight und Maximilian Schell )




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