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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Erregung (Psychologie)


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Die Erregung bezeichnet eine durch Reize organismische Zustandsänderung Richtung höherer Aktivierung die die Übertragung und von Information ermöglicht.

Sie ist erfaßbar in biochemischen( Neurotransmitter ) und elektrischen Erscheinungen( Aktionspotential ) sowie in Verhaltensmerkmalen z.B. bedingten Reflexen .

Inhaltsverzeichnis

Zur Beschreibung innerhalb der Neuropsychologie


Innerhalb der Neuropsychologie werden die Erregungsvorgänge den einzelnen Nervenzellen sowie die Erregungsübertragung von einer Nervenzelle zur anderen und einer Nervenzelle zum Endorgan untersucht. Man unterscheidet dem Prinzip nach zwei verschiedene Erregungsvorgänge:

Erregung durch Membrandepolarisation

  • a) die Erregung durch Membrandepolarisation d.h Auslösung von Aktionspotentialen in Nerven- Sinneszellen Synapsen bzw. Axonen durch Permiabilitätsänderungen für Kalium- und Natrium-Ionen den Zellmembranen z.B. bei exitatorischen Potentialen der Membran(EPSP)

Erregung durch einen Überträgherstoff

  • b) die Erregung durch einen Überträgerstoff. vollzieht sich in der Synapse wie folgt: Eintreffen eines Aktionspotentials aktiviert im präsynaptischen Element synaptischen Bläschen. Sie bewegen sich in größerer zur Membran öffnen sich und geben den Überträgerstoff frei. Dieser ändert die Durchlässigkeit der Membran und löst dadurch Ionenverschiebungen aus.

Beide Erregunsgformen sind kombiniert. Die elektrische verläuft dabei viel schneller als die durch Überträgerstoff.

Zur Erregung im Pawlowschen Sinne

Im Pawlowschen Sinne versteht man unter einen der beiden Nervengrundprozesse. Der andere ist Hemmung. Sie wurden von Pawlow als intervenierende Variable zur Erklärung der Bildung bedingter Reflexe



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